Ehrenmord an 14-Jähriger: „Haben Tochter schon vergessen“

(Symbolbild: JouWatch)
Menschen aus einer andere Zeit (Symbolbild: JouWatch)

Österreich – Einen Einblick in die finstere Welt des Islam zeigt einmal mehr der Fall um die Ermordung der 14-jährigen Schülerin Bakhti S. durch ihren eigenen Bruder. Der 18-Jährige hatte seine Schwester Ende September erstochen, weil sie sich den archaischen Regel ihrer streng muslimischen Familie nicht fügen wollte.

Die 14-jährige, aus Afghanistan stammende Bakhti S. musste sterben, weil sich ihrer streng muslimischen Familie nicht fügen wollte. Das Mädchen flüchtete, weil sie von Vater und Bruder geschlagen wurde und sich dagegen wehrte, wie zwei ihrer Schwestern bereits widerfahren, in Pakistan zwangsverheiratet zu werden.

Vater sagte die Befragung ab, da er Kopfschmerzen hatte

Die 14-Jährige flüchtete schlussendlich in ein Krisenzentrum, wo ihr 18-jähriger Bruder Hikmatullah S. sie dann Ende September auflauerte und nach einer Auseinandersetzung erstach.  „Sie war frech, da habe ich die Kontrolle über mich verloren“, so der Bruder bei der Vernehmung durch die Polizei, die mittlerweile davon laut Medienberichten davon ausgeht, dass die Ermordung des Mädchens eine geplante Tat war.

Ob die 12-köpfige, teilweise seit 2009 in Wien lebende Familie –etwas mit der Ermordung zu tun habe, sei unklar. Ein ältere Bruder sei bereits von der Polizei vernommen worden, der Vater sagte die Befragung ab, da er Kopfschmerzen hatte – er sei chronisch krank.

„Bakhti? Wir haben sie schon vergessen und wollen nicht mehr an sie erinnert werden.“

Wie oe24 berichtet tun sich nach Recherchen rund um die afghanische Familie mit Asylstatus wahre Abgründe auf .  Nach wie vor bestehe der Verdacht, dass der Vater alles gewusst hatte, wenn er nicht sogar den Auftrag gegeben haben könnte, die „ungehorsame“ Tochter zu töten.

Die Familie, die allesamt arbeitslos und somit von Sozialhilfe und Diebstählen leben, stehe fest hinter dem Sohn Bakhti. Gegenüber Reportern der Zeitschrift „Falter“ meinte die Mutter, die mit dem zehnten Kind hochschwanger ist: „Bakhti? Wir haben sie schon vergessen und wollen nicht mehr an sie erinnert werden.“ (SB)

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