Abt. Nahles: „Welches Schweinderl hätten´s denn gern?“

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"Frau, gläubig, links." (Foto: JouWatch)

Die Älteren unter uns werden sich noch an „Was bin ich?“ erinnern, den TV-Dauerbrenner der sechziger- und siebziger Jahre. Showmaster war der 1989 verstorbene Robert Lemke. Eine Medienkritik.

von Max Erdinger

In der Sendung mußte ein Rateteam herausfinden, welchen Beruf ein Studiogast hatte. Der Fernsehzuschauer konnte beim Ertönen eines Klingeltons die Augen schließen, um nicht zu sehen, was als Beruf des Studiogastes auf dem Bildschirm eingeblendet wurde. Beim zweiten Klingelton konnte er die Augen wieder aufmachen und fieberhaft auf der Couch zuhause mitraten. Fragen des Rateteams durfte der Studiogast nur mit „Ja“ oder mit „Nein“ beantworten. Für jedes „Nein“ erhielt der Gast 5 Mark, die Robert Lemke in ein Sparschwein plumpsen ließ, welches sich der Studiogast vorher der Farbe nach aussuchen durfte. Legendär wurde daher Robert Lemkes Frage: „Welches Schwinderl hätten´s denn gern?“. Nach maximal zehn Fragen musste der Beruf erraten worden sein, denn bei 50 Mark war Schluß. Der Studiogast verriet dann seinen Beruf. Ein simples Sendekonzept, das über Jahrzehnte erfolgreich gewesen ist – 20.15 Uhr: „Was bin ich?“

Höhepunkt jeder Sendung war der prominente Studiogast. Das Rateteam mußte sich Masken über die Augen ziehen, um nicht sehen zu können, welcher Prominente ihnen gegenüber saß. Die Fragen beantwortete dann Robert Lemke mit „Ja“ oder „Nein“. Der Prominente hätte schließlich an seiner Stimme erkannt werden können.

Jede Wette: Wenn das Andrea Nahles ist, wie sie in PRO, dem christlichen Medienmagazin, dargestellt wird – sie wäre als Prominente bei Robert Lemke mit 50 Mark nachhause gegangen. Wenn das so stimmt, was da über Andrea Nahles zu lesen ist, dann haben wir Andrea all´die Jahre gründlich verkannt und sollten uns schämen. Da es aber noch nie vorgekommen ist, daß wir mehrere Jahre jemanden verkannt hätten, stimmt wahrscheinlich der Artikel im christlichen Medienmagazin nicht. Ob uns da wohl Wesentliches verschwiegen worden ist? Lesen wir einmal nach …

Zitat: „„Frau, gläubig, links“ – so beschrieb sich Andrea Nahles 2009 im Titel ihres Buches.“ – Zitatende.

Sind Menschen, die Andrea heißen, in aller Regel Frauen, wenn sie keine Italiener sind? Warum glaubt Andrea Nahles, sie müsse extra betonen, daß sie eine Frau ist? Befürchtet sie, daß es womöglich niemand bemerkt haben könnte, weil sie noch einmal darauf hinweist? Adam und Eva, die eine Frau gewesen ist … – ach? Jesus, der Mann, der ein Sohn gewesen ist? – Sapperlott. Gläubig und links ist Andrea Nahles aber auch noch. Da kommt zusammen, was zusammen gehört: Linke Frau, die ihrer Eigenwahrnehmung zufolge gläubig ist. Gelobt sei der Herr für die Erfindung der Fremdwahrnehmung. Die Frau ist nicht gläubig, sondern links. Jesus war nicht der Chef vom Sozialamt, sondern Chef seines Gewissens. Vor Gott sind alle Menschen gleich, nicht untereinander. Mildtätigkeit und Empathie sind etwas anderes als Sozialgesetzgebung und Steuersklaverei. Jesus wäre nie den Sozialdemokraten beigetreten. Nichts hätte er fürchterlicher gefunden, als linksmaterialistische  Prediger. Die Frau Nahles und ihre Eigenwahrnehmung: Das füllt locker ein Buch.

Zitat: „Ich entschied mich für die Partei, bei der ich die größte Schnittmenge im Hinblick auf mein Wertesystem sah. Das war die SPD – eine christliche Grundhaltung führt schließlich keineswegs dazu, dass man sich bei der CDU verorten muss“, schrieb Nahles damals.“ – Zitatende.

Kirche wäre noch gegangen, statt SPD oder CDU. Nonnenkloster zum Beispiel. Da gibt es schon ein Wertesystem und man braucht nicht extra sein eigenes mitzubringen.

Zitat: „„Es ist nicht leicht, Christus nachzufolgen, er ist kompromisslos anspruchsvoll. Und er ist radikal, was die Frage der Gerechtigkeit angeht.“ – Zitatende.

Gerechtigkeit ist ja auch ein Klacks. Wie schaut´s mit der Opferbereitschaft aus? Hat schon einmal jemand etwas von einem Linksradikalen gehört, der sich vor lauter Opferbereitschaft kreuzigen lassen hat? Linksradikale sind üblicherweise mehr so der Typ Jesus, der Andere gern kreuzigt, oder? Und radikal kann man leicht sein, wenn es um die Gerechtigkeit geht. Bei der Opferbereitschaft wird´s schon schwieriger. Wegen seines diesbezüglichen Glaubensdefizits braucht der linke Jesus auch eine Steuergesetzgebung, bis der fleißige Sozial-Heide kotzt und die Gerechtigkeit in die Häuser der Menschen einzieht.

Zitat: „„Karriere und Erfolg machen allein nicht glücklich“ – Zitatende.

Deswegen gibt es ja auch einen Mann und eine Tochter: Damit die Frau trotz Karriere und Erfolg garantiert glücklich ist. Die Gläubige nichts mehr verzückt, als ihr eigenes Lebensglück.

Wikipedia: „Am 18. Juni 2010 heiratete Nahles den Kunsthistoriker Marcus Frings. 2011 brachte sie eine Tochter zur Welt und nahm acht Wochen nach der Geburt ihre Berufstätigkeit wieder auf. Am 15. Januar 2016 teilte das Ehepaar Nahles/Frings der Öffentlichkeit seine Trennung mit.“

Andrea Nahles in der BILD vom 06.12.2009 – Zitat: „Ein moderner Jesus wäre weiblich“. – Zitatende.

Frau, gläubig, links. Typisch: Hätte-hätte-Fahrradkette. Es gibt keinen modernen Jesus. Und eine erfolgreiche Sozialdemokratie wäre nach 150 Jahren überflüssig.

 

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