Mit Höcke geht es weiter aufwärts!

Freut sich auf weitere Arbeit in der AfD: Björn Höcke (Foto: JouWatch)

AfD-Spitze will Höcke halten

Aus für den Ausschluss

 „Der umstrittene Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke ist nach Informationen von WDR, NDR und SZ direkt am Montag nach dem Wahlabend überraschend nach Berlin gefahren, wo er sich mit den beiden zu diesem Zeitpunkt designierten Fraktionschefs Alexander Gauland und Alice Weidel traf. Sie sprachen über wichtige Ämter in der Fraktion, an der Höckes Flügel einen Anteil haben sollte. Aus Parteikreisen heißt es inzwischen, das gegen Höcke laufende Parteiausschlussverfahren solle ins Leere laufen.“ 

 Von Thomas Schlawig

 Man kann der AfD zu diesem Entschluß nur gratulieren. Eine Partei besteht, wie die gesamte Gesellschaft aus unterschiedlichen Strömungen, mit denen man auskommen muß. Das hat man offensichtlich und Gott sei Dank endlich begriffen. Es wird, meiner Meinung nach die Partei nicht spalten, auch wenn man das an vielen Orten hofft. Gespalten haben die Partei Leute wie Petry und Pretzell. Die beiden haben die AfD viele Stimmen gekostet. Der ehemalige Kohl-Berater Hans-Hermann Tiedje prophezeite im vergangenen Jahr für die AfD bundesweit 20 Prozent und das wäre ein durchaus erreichbares Ziel gewesen. Aber leider gab es Leute, die andere Ziele hatten, aus welchen Gründen auch immer. Der Rückzug von Petry und Pretzell nach der Wahl aus den Fraktionen in Sachsen und NRW sind Beweis genug. Ich stelle mir immer noch die Frage, wer wohl die 800.000 Euro Schulden von Petrys Firmen-Insolvenz  beglichen haben mag und ob es nicht einen Zusammenhang mit ihrem Handeln gab?

Da Petry und Pretzell auch der treibende Keil hinter einem Parteiausschlußverfahren gegen Björn Höcke waren, ist nach dem Rückzug der beiden ein derartiges Verfahren auch gegenstandslos geworden. Es würde der Partei auch großen Schaden zufügen. Der Grund für ein derartiges Verfahren ist ohnehin als lächerlich anzusehen und konstruiert. Auch wenn ich es schon oft betont habe, man kann es nicht oft genug sagen, Björn Höcke hat lediglich das wiedergegeben, was andere vor gut 20 Jahren schon sagten. Hier greift der gute alte Satz: „Wenn zwei das Gleiche sagen, ist es noch lange nicht dasselbe.“  Noch einmal zur Erinnerung: „Am 11. November 1998 erhielt der Schriftsteller Martin Walser in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In seiner Dankesrede kritisierte er, dass man den Deutschen ihre nationalsozialistische Vergangenheit immerzu vorhielt. Das helfe auf Dauer nicht, um diese grausame Zeit in kritischer Erinnerung zu behalten, sondern animiere die Menschen zum Wegschauen. Dadurch bestünde die Gefahr, dass Auschwitz zur simplen „Moralkeule“ verkomme und seine tatsächliche Bedeutung verliere. Für seine Rede wurde Martin Walser teils heftig kritisiert.“

Walser sagt in seiner hörenswerten Rede in der Frankfurter Paulskirche, Zitat: „In der Diskussion um das Holocaustdenkmal in Berlin kann die Nachwelt einmal nachlesen, was Leute anrichteten, die sich für das Gewissen von anderen verantwortlich fühlten. Die Betonierung des Zentrums der Hauptstadt mit einem fußballfeldgroßem Alptraum, die Monumentalisierung der Schande.“

Rudolf Augstein schrieb dazu im „Spiegel“  vom 30.11.1998, Zitat: „Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist. Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität.“

Man sollte sich an die Tatsachen halte und nichts in eine Rede hineininterpretieren. So bezog sich auch die linke Wagenknecht in der ARD auf die völlig korrekte Rede von Björn Höcke, Zitat: „Doch AfD-Politiker wie Weidel seien nicht die einzigen, die nach der Bundestagswahl in den Bundestag ziehen würden – „sondern auch Leute, die wirklich handfeste Halbnazis sind.“ Politiker wie Björn Höcke, der das Holocaust-Denkmal ein Mahnmal der Schande nannte.

Der völkisch-nationalistische Flügel werde in der AfD geduldet, klagte Wagenknecht an Weidel gerichtet: „Finden Sie das okay? Macht Ihnen das nichts aus? Ist das für Sie kein Problem – und wenn doch, warum sind Sie dann in dieser Partei?“  Demnach müßten Walser und Augstein also auch als „Halbnazis“ angesprochen werden. Es ist also nur zu durchsichtig, weshalb man auf diesem Thema herumreitet. Wagenknecht sollte in sich gehen und sich um die linken Terroristen, Kriminellen und Krawallmacher kümmern, statt sie u.a. finanziell zu unterstützen. Diese Leute werden zum Teil, mit recht vom Verfassungsschutz beobachtet. Von denen geht eine reale Gefahr für Deutschland und die freiheitlich-demokratische Grundordnung aus. „Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen beobachtet daher nicht die Partei DIE LINKE als Ganzes, sondern nur die linksextremistischen beziehungsweise die im Verdacht einer linksextremistischen Bestrebung stehenden Zusammenschlüsse in der Partei DIE LINKE. Dies sind die »Antikapitalistische Linke (AKL)«, das trotzkistische Netzwerk marx 21, die Kommunistische Plattform (KPF) und die Linksjugend [’solid].“ 

Das ist insofern interessant, als Wagenknecht der kommunistischen Plattform angehört (z.Z. soll ihre Mitgliedschaft ruhen, was immer das heißt). Und zum anderen gehört die Linksjugend [´solid] zum Empfänger von Wagenknecht-Spenden. Und nicht nur diese. Auch die Antifa gehört zu den Empfängern von Spenden durch Wagenknecht. Hier wird es allerdings kurios. So wurden auf dieser Seite vom 05.10.2012 über Wagenknechts Einkünfte folgendes veröffentlicht:

Auf der aktuellen Web-Seite von Frau Wagenknecht sieht es allerdings plötzlich anders aus:

Statt „Fördermitglied von [`solid]“ und „…außerdem unterstütze ich Antifa und andere Initiativen….“, heißt es nur noch lapidar: „Darüber hinaus unterstütze ich linke Blogs, zivilgesellschaftliches Engagement sowie Initiativen in meinem Wahlkreis mit Spenden.“

Wieso dieser plötzliche Wandel? Hängt es damit zusammen, daß beide „Organisationen“ vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuft und  beobachtet werden und es sich schlecht macht, wenn man selbst im Glashaus sitzt und gern mit Steinen werfen möchte?

Was die Hetze der Linken und Grünen und der nach links gewanderten „C“DU und SPD eingebracht haben, läßt sich eindrucksvoll am Wahlergebnis ablesen. Die Verlierer sollten daran denken, nach der Wahl ist vor der Wahl und beim nächsten Mal könnte es noch desaströser für sie ausgehen, wenn sie ihre Einstellung gegenüber der AfD nicht ändern. Jeder Angriff, jede Hetze und Diffamierung haben die AfD nur stärker gemacht. Aber offensichtlich hatte Kurt Tucholsky recht, als er sagte, Zitat: „In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“

 

 

 

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