Mein Leben als Ungläubige: Ein Tagebuch aus Nordrhein-Islamistan, Folge XI

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Entscheidungsschlacht in NRW (Foto: Autorin)

Letzten Sonntag im jecken Wahllokal

Meiner Bürgerpflicht nachkommend begab ich mich um 17 Uhr 30 seufzend in mein Wahlbüro im Haus der Karnevalsgesellschaft „Jecke Goten“. Bei den Kommunalwahlen dauerte die Auszählung seinerzeit bis 22 Uhr, weil sich die Wahlhelfer immer wieder verzählten. Heute war natürlich besondere Wachsamkeit geboten, weil es eine „Rumms-Wahl“ (Blöd-Zeitung nach der Wahl) geben würde, was die doofen Politiker aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten und bester Stimmung waren.

Von Verena B.

Die Wahlhelfer wurden von der Stadt zwangsverpflichtet (sie bekommen 40 Euro plus 5 Euro zusätzlich, falls eine Nachbesprechung wegen Fehlern erforderlich ist). Man kann der Zwangsverpflichtung aber auch entgehen, wenn man rechtzeitig vorher Urlaub nimmt, wie ich erfuhr. Einige Bürger waren auch ehrenamtlich gekommen. Eine Wahlhelferin fragte, ob ich von der Presse sei oder warum ich käme. Wenn ich als Privatperson käme, dürfe ich aber nichts über die Ergebnisse der Auszählung weitererzählen (!). Das versprach ich, da die Ergebnisse ja sowieso am nächsten Tag in der Zeitung stünden. Die Dame war verwirrt. Ich fragte zwei Mal nach, ob die telefonische Weitergabe der Wahlergebnisse ans Wahlamt im Stadthaus in der Weise erfolge, dass ich mithören könne. Das wurde mir versichert. Es gab billige Kekse von Aldi, die mir die dicke Wahlhelferin anbot. Ich lehnte ab und sagte, ich sei schon dick genug.

Sie zählten und zählten. Mir wurde langweilig, und so berichtete ich einer Wahlhelferin von einem Erlebnis bei den letzten Kommunalwahlen im Salafisten-Stadtteil Bonn-Lannesdorf, wo 2012 das Blutbad der friedlichen Salafisten wegen der Mohammed-Karikaturen stattgefunden hatte und ich fast von einem großen Stein getroffen wurde. Damals war eine Vollvermummte zum Wählen gekommen. Der Wahlhelfer war irritiert und bat die Frau, sich zu entschleiern, damit er ihre Identität überprüfen könne. Daraufhin schrie die schwarze Schleiereule: „Nazi, Nazi“ und rannte weg. Ich rief beim Wahlbüro der Stadt an, schilderte den Fall und fragte, was in einem solchen Fall zu tun sei. Der Wahlleiter antwortete, man hätte die Dame in ein Nebenzimmer führen müssen, wo sie sich in Gegenwart einer Frau hätte entschleiern müssen. Ich sagte, dass in dem Wahlbüro aber keine weibliche Helferin zur Verfügung gestanden hätte. Darauf der Befragte: „Das ist noch eine Lücke im Gesetz.“ Ich fragte, wie die Wahlhelferin bei den „Jecken Goten“ die Angelegenheit beurteile. Die linksverwirrte Dame sagte, das sei doch kein Problem mit der Vollverschleierung, sie, die Helferin, müsse ihre Identität ja auch nicht nachweisen. Ich: „Bei Ihnen sieht man ja auch, dass Sie eine Frau sind. Unter der Vollverschleierung könnte ja aber auch ein Mann stecken.“ Dazu fiel der geistig Minderbemittelten nichts mehr ein und sie wandte sich empört von mir Rassistin ab.

Die Wahlzettel wurden alle zwei Mal gezählt, trotzdem fehlten zwei. Es folgte eine lange Diskussion, dann entschloss man sich, beim Wahlamt anzurufen, um zu fragen, was zu tun sei. Zwei Helfer begaben sich daraufhin ins Hinterzimmer. Eine dreiviertel Stunde verging, nichts geschah. Dann erfuhr ich, dass das Problem mit den fehlenden Zetteln wohl gelöst wurde und dann gleich auch die Wahlergebnisse durchgegeben wurden, ohne dass ich mithören konnte. Um 21 Uhr 15 ging ich wütend nach Hause, denn mir war kalt und ich hatte Hunger, während die immer noch weiter telefonierten.

In meinem Wahlbezirk stimmten 612 Bürger ab, fünf Stimmen waren ungültig und 387 (!)  Bürger hatten per Briefwahl gewählt. Die AfD bekam nur 6 Erststimmen und 16 Zweitstimmen (0,3 Prozent), Christliche Döner Union = 37 Zweitstimmen, Sterbende Partei Deutschland  = 19 Zweitstimmen, Lindner-Partei = 39 Zweitstimmen, Grüne Kindergartenpartei = 59, Mauermörderpartei = 30.

Also haben nur 16 meiner Nachbarn die AfD gewählt. So ein Sauhaufen!

OB Ashok Johannes Sridharan mit den indischen Wurzeln, die er in die Kommunalpolitik einbrachte, von der CDU, den alle Bonner Bürger zum Teufel wünschen, war entsetzt über den Erfolg der AfD. Frau Claudia Lücking-Michel von der CDU, die sich weigert, per Mail von mir informiert zu werden, verpasste den Einzug ins Berliner Kasperle-Theater. Sie weinte, wie im General-Anzeiger zu sehen war, denn jetzt werden ihre sechs (!) MitarbeiterInnen arbeitslos!

Foto: Autorin
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Mit dem Slogan der Linken: „Flüchtlinge willkommen, Nazis raus“ (siehe Foto) hat es leider auch nicht geklappt, denn jetzt sind die Linken raus! Katja Kipping und Katja Döner sind entsetzt und deprimiert. Serge Menga, der „Schwatte aus Essen“, der bei der Bundestagswahl als parteiloser Kandidat angetreten war, hat den Einzug in den Bundestag klar verpasst. Er wurde berühmt, als er sich nach der Kölner Silvesternacht kritisch gegenüber Flüchtlingen äußerte. Er freute sich über den Erfolg der AfD. Das geht gar nicht. Das Establishment ärgert sich schwarz.

Nach den Wahlen fielen alle berühmten Politiker vor Schreck, Entsetzen und Angst vor den Millionen Nazis und Rassisten, die aus ihren Parteien abgewandert und die AfD gewählt hatten, ins Delirium. Einige Politikerinnen weinten sogar, und eine halluzinierte, dass die AfD im Fackelzug zum Reichstag marschieren würde. Nunmehr versprachen alle, die Sorgen und Ängste des Volkes, pardon, der „Bevölkerung“ (Merkel: „Jeder, der hier lebt, ist das Volk!“ – außer mir) jetzt doch endlich ernst zu nehmen. Leider tat das vorher schon die AfD, was höchst ärgerlich für das Establishment war, das jetzt einen kollektiven Selbstmord in Erwägung ziehen könnte – sowas hatten wir ja schon mal, habe ich mir sagen lassen.

Jetzt haben alle Parteien reumütig eingesehen, dass sie die Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger nicht hinreichend berücksichtigt haben und wollen die abgewanderten Nazis zurückgewinnen, damit sie eine echte demokratische Opposition bilden können. Dass wir bereits eine echte demokratische Opposition haben, vergaßen sie. Da haben sie vorher ihre treuen Wähler als Nazis und Rassisten beschimpft und von den Schlägern der AntifaSA systemkonform politisch zusammenschlagen und verfolgen lassen, und jetzt sollen sie sie wieder wählen?  Was sind das denn für VolltrottelInnen!

Wenn nicht alles nach Merkels „Umvolkungsplan“ läuft, ist das ja nicht mehr ihr Land, wie sie sagte. Dann hoffen wir doch sehr, dass sie bald nach Paraguay entschwebt. Nordkorea, Sau-Arabien oder Türkei ginge auch. Dort pflegt man eine Kultur, hinter der die Zonenwachtel Merkel-Murks voll stehen kann, da wir von der Köterrasse ja leider keine nennenswerte Kultur haben. Frau Özoguz kann sie dann gleich mitnehmen.

Jetzt trink ich einen halben Piccolo, mehr vertrage ich nicht. Dann schmeiße ich das Glas hinter mich, morgen wird weiter gemeckert, und dann freue ich mich auf Silvester, wo sich schon der IS zum islamischen Schlachten angesagt hat. Mir ist das egal, denn ich bleibe an Silvester immer zu Hause, denn zu Hause ist es am schönsten!

Heil Kaiserin Merkel und danke für alles, was du für dein Volk getan hast!

Wandere aus, solange es noch geht!
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