Kataloniens Referendum zur Unabhängigkeit

Spanische Polizei geht mit massiver Gewalt gegen Demonstranten vor (Bild: Screenshot)

++ 92 Wahllokale durch Polizei geschlossen (17 Uhr) ++  500 Verletzte ++ Vertreter der spanischen Regierung machen Premier Puigdemont für alles verantwortlich ++ Spanische Polizei geht mit roher Gewalt vor ++Katalanische Polizei verweigert Räumungsbefehl ++  Heftige Auseinandersetzungen auch im Zentrum von Barcelona ++ Massives Vorgehen der spanischen Polizei gegen Wähler +++ Verletzte bei Krawallen ++ 

In Katalonien ist für den heutigen Sonntag ein Referendum über eine Unabhängigkeit der Region von Spanien angesetzt. Mehr als 5,3 Millionen Menschen sind aufgerufen, in einem der 2.315 Wahllokale ihre Stimme abzugeben. Ab 9 Uhr sollten den Bürgern die Wahllokale offen stehen, obwohl die Polizei die Abstimmung unterbinden soll. Die Zentralregierung in Madrid hat bereits Tausende Beamte in die Region geschickt.

17:00 Uhr: Die Polizei hat nach Angaben des spanischen Innenministeriums bis 17.00 Uhr bereits 92 Wahllokale geschlossen. Bis zu 500 Verletzte mussten behandelt werden.

15:15 Uhr: Der FC Barcelona reagiert auf die Auseinandersetzungen in Katalonien und hat sein Punktspiel gegen Las Palmas abgesagt.

14:00 Uhr: Der Vertreter der spanischen Regierung für Katalonien, Enric Millo, erklärte am Sonntag den katalanische Premier Puigdemont und seine Regierung „allein verantwortlich für alles, was heute passiert ist und was noch passieren könnte zu sien, wenn sie diese Farce nicht beenden“. Sáenz de Santamaría, Abgeordnete der Regierungspartei Partido Popular (im ersten und zweiten Kabinett Rajoy) mit Zuständigkeit für die Beziehungen zu den Regionalregierungen, warf der katalonischen Regionalregierung am Sonntag „absolute Verantwortungslosigkeit“ vor.

Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hingegen hatte den spanischen Behörden vorgeworfen, „ungerechtfertigt, unverhältnismäßig und unverantwortlich“ Gewalt anzuwenden, um das Unabhängigkeitsreferendum am Sonntag zu verhindern.

13:00 Uhr: In einer Schule, wo Bürger sich versammelt haben, greift die spanische Polizei mit roher Gewalt ein:

 

12:20 Uhr: Katalanische Polizei verweigert Räumungsbefehle und ernten Applaus:

12:00 Uhr: Heftige Auseinandersetzung im Zentrum von Barcelona:

11:15 Uhr: Eilmeldung: Spanische Polizei attackiert Wähler. Auf Videos und Bilder auf Twitter ist zu sehen, wie brutal sie gegen Wähler vorgegangen wird.

(Bild: Screenshot)
Massives Vorgehen der spanischen Polizei bei Referendum in Katalonien (Bild: Screenshot)

Video mit unbestätigter Quelle:

10:00 Uhr: Video auf der Seite des Innenministerim:

09:30 Uhr: Zum Auftakt des Referendums beschlagnahmte die spanische Polizei wieder Wahlurnen und Stimmzettel. Via Twitter teilte das spanische Innenministerium mit, dass erste Abstimmungsunterlagen sichergestellt zu haben und ihren Einsatz vor Ort fortzuführen.

9:00 Uhr: Bereits am frühen Sonntagmorgen bildeten sich erste Schlangen vor Wahllokalen. Beobachter meldeten, dass vom Hafen aus etwa 30 Zivilfahrzeuge, einige Lieferwagen und ein Lkw mit Polizisten gestartet seien.

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.