Tillich tillt aus!

Stanislaw Tillich (Foto: Von Laurence Chaperon - CDU Sachsen, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33743099

Nach AfD-Erfolg in Sachsen

Tillich verlangt Kurswechsel nach rechts

 „Nach dem historisch schlechten Wahlergebnis der Union fordert Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich einen Kursschwenk der CDU nach rechts sowie eine schärfere Asyl- und Einwanderungspolitik. „Wir haben Platz gelassen rechts von der Mitte“, sagte der CDU-Politiker der Funke-Mediengruppe. „Viele unserer Anhänger haben uns nicht mehr für wählbar gehalten.“ Die Union dürfe ihre Stammwähler aber nicht vergessen – diese seien rechtschaffene Leute, die an Recht und Ordnung glaubten.“

 Von Thomas Schlawig

 Es ist widerwärtig zu sehen, wie diese Banausen, die das Land sehenden Auges gegen die Wand gefahren haben, versuchen ihre erbärmliche „Macht“ zu retten. Sie, die die AfD und ihre Wähler als Rechte und Nazis verunglimpft, diffamiert und beschimpft haben und ihr Programm als „Rattenfängerei“ bezeichnet haben, genau diese Leute haben eimerweise Kreide gefressen und wollen jetzt von allem nichts gewußt haben. „Die Leute wollen, dass Deutschland Deutschland bleibt“, so Tillich. „Sie wollen keine Parallelgesellschaften und keinen Anstieg der Kriminalität. Sie wollen nicht, dass religiöse oder politische Auseinandersetzungen unter Flüchtlingen hier ausgetragen werden.“ Der  CDU-Politiker sagte, die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel sei für das starke Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl mitverantwortlich. „Mit Sicherheit ist das ein Grund.“  Herr Tillich, Sie haben jahrelang mitgemacht, weil es opportun erschien und ihre Macht zementiert hat.  „Das Erstarken der AfD zeigt nach Tillichs Einschätzung, dass sich die Bürger einen starken Staat wünschten. „Und sie haben den Eindruck, dass der Staat nicht in der Lage ist, das Asylrecht konsequent genug umzusetzen. Bei den Abschiebungen gibt es erhebliche Defizite. Da helfen auch keine Schuldzuweisungen zwischen Bund und Ländern.“  Warum haben Sie diesen starken Staat nicht durchgesetzt? Warum haben Sie die Menschen beschimpft und diffamiert, die das alles schon seit Jahren wissen? WARUM???

8,6 Prozent. So viel hat ein amtierender deutscher Bundeskanzler noch nie in einer Wahl verloren, und noch nie hat ein deutscher Bundeskanzler, dessen Partei so abgestürzt ist, das politisch überlebt. Hätte Angela Merkel (CDU) Verstand, kennte sie die ungeschriebenen Gesetze der Demokratie, glaubte sie an die Bedeutung von Wahlen: Sie hätte längst ihren Rücktritt angeboten, so wie das üblich ist, wenn man das Wort Verantwortung ernst nimmt.“  Wenn SIE Verstand und politischen Anstand besäßen, würden Sie ihr Amt zur Verfügung stellen, statt sich an ihrem Sessel festzukrallen  und am, vom Steuerzahler finanzierten Job und den damit verbundenen Privilegien festzuhalten. Da Sie aber offensichtlich mittels Kehrtwende sich weiter an die Macht klammern, sollen Sie mit Merkel und ihrer „C“DU untergehen.

„Selten hat eine Politikerin so selbstherrlich entschieden, dass ihr Land ein anderes werden soll – und selten hat eine Bundeskanzlerin vom Wähler ein so unmissverständliches Urteil empfangen, was er davon hält. 8,6 Prozent. Nur Angela Merkel scheint die Bedeutung dieser Zahl noch nicht begriffen zu haben. Eine bürgerliche Partei, zumal eine konservative, die zulässt, dass rechts von ihr eine Alternative entsteht, ist meistens dem Untergang geweiht, sofern sie sich nicht wieder deutlich nach rechts verschiebt, wozu gerade in solchen Zeiten der Krise oft die Kraft fehlt. Fast nie, soweit ich die Geschichte überblicke, gelang es Konservativen, die Konservativen zurückzugewinnen, die ihnen entlaufen waren.“  Diese Wähler sind ein für allemal verloren für die deutschen Einheitsparteien. Ich wüßte auch nicht, weshalb diese Parteien „Nazis“ aufnehmen sollten.  „Denn zum Konservativen gehört, dass er sich von seinen Politikern lange und geduldig misshandeln lässt und sie wählt und bestätigt und wählt – doch der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht: Wenn der konservative Wähler seiner einst konservativen Partei die Loyalität aufgekündigt hat, dann ist kein Halten mehr, dann verschwinden diese einst so treuen Wähler auf immer. Kein Wunder, geriet die bayerische CSU in Panik. «Rechts von mir» – so soll der grosse Franz Josef Strauss, der Jahrhundertpolitiker der CSU, einmal gesagt haben: «Rechts von mir steht nur Dschingis Khan.» Strauss wusste um die Gefahr, die in der rechten Tundra lauerte.“

Wenn Herr Tillich sagt, „Wir haben Platz gelassen rechts von der Mitte“, kann einem das nur ein müdes Gähnen  und Kopfschütteln abringen. Er hat nichts, rein gar nichts begriffen.  Die „C“DU, wie auch die SPD sind nach links gerückt, wie es weiter nicht gehen kann, nur um die Themenfelder der Linken und Grünen zu übernehmen, im Glauben, damit Wählerstimmen für sich  gewinnen zu können.  Der Schuß ist vollständig und krachend nach hinten losgegangen. Die „C“DU hat keinen Platz rechts von der Mitte gelassen, sie hat die Mitte verlassen und somit Platz für die AfD gemacht.  Die AfD ist die Partei der Mitte, auch wenn man das nicht wahr haben will. Die deutsche Parteienlandschaft ist in Auflösung begriffen, Linke und Grüne haben sich selbst überflüssig gemacht und mit ihnen „C“DU und SPD, welche sich in diese Richtung begeben haben.

Die Baseler Zeitung schreibt weiter: „Jamaika? Are you kidding me, würde der Amerikaner sagen, willst du mich auf den Arm nehmen? Wer dieses Wort hört, denkt an ausgelassene, aber zugedröhnte Rastas, die am Strand zu Bob Marley tanzen und dabei den Joint kreisen lassen. Aber Deutschland? Wenn diese Regierung aus Grünen, FDP (gelb) und CDU/CSU (schwarz) zustande kommen sollte, was durchaus offen ist, dann dürfte sie entweder bald scheitern oder den Niedergang der CDU beschleunigen.“  Dem ist nicht hinzuzufügen.

„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten, Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann Gnade Euch Gott!“ – Theodor Körner (1791-1813)

-Der Irrsinn muß ein Ende haben-

Rechtsruck aus Machtgeilheit: Stanislaw Tillich (Foto: Von Laurence Chaperon – CDU Sachsen, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33743099

 

 

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