Österreich: Steckt die SPÖ hinter der Schmutzkampagne gegen Sebastian Kurz?

Sebastian Kurz (ÖVP) (Bild: Franz Johann Morgenbesser; Kurz_Sebastian-7298; CC BY-NC-SA 2.0; siehe Link)
Sebastian Kurz (ÖVP) (Bild: Franz Johann Morgenbesser; Kurz_Sebastian-7298; CC BY-NC-SA 2.0; siehe Link)

Österreich steht kurz vor der Parlamentswahl. Gegen den ÖVP-Chef Sebastian Kurz läuft eine Schmutzkampagne. Nun wurde laut Medienberichten aufgedeckt von wem die rassistische Websiten lanciert wurde.

Wie es scheint, sind im linkspolitischen Spektrum angesiedelte Kräfte nicht nur in Deutschland sehr „kreativ“, wenn es darum geht den Gegner zu schädigen.

Auch in Österreich verdichten sich die Hinweise, dass Sozialdemokraten zu „unlauteren“ Mitteln gegriffen haben, um den Konkurrenten Sebastian Kurz , Chef der ÖVP.  zwei Wochen vor den anstehenden Parlamentwahlen in Misskredit zu bringen.

Ex- SPÖ Medienberater soll Seiten lanciert haben

Wie die österreichische Zeitung Die Presse schreibt, soll der wegen Geldwäsche in Israel festgenommene Ex-SPÖ-Kanzler-Berater Tal Silberstein sowohl hinter der mittlerweile vom Netz genommenen rassistischen Facebookseite „Die Wahrheit über Sebastian Kurz“ als auch hinter der vorgeblichen Fanseite „Wir für Sebastian Kurz“ stehen. Bislang wurde hinter der Seite „Die Wahrheit über Sebastian Kurz“ Rechtsextremisten vermutet.

Die ÖVP warf der SPÖ schon länger vor, verdeckte „Schmutzkampagnen“ gegen

Außenminister Kurz zu betreiben. Die SPÖ hatte eine Verbindung zu diesen Seiten bisher geleugnet. Österreichische Medien berichten nun jedoch, dass beide Internetseiten von einem Team des ehemaligen SP-Beraters Silberstein organisiert wurden. Die SPÖ hatte sich nach den Korruptionsvorwürfen sofort von ihrem Medienberater  getrennt.

SPÖ will von nichts wissen

Inwieweit die SPÖ hinter der Kampagne steckt, scheint unklar. Die SPÖ gibt an, dass der Wahlkampfberater Silberstein die Facebook-Seiten ohne wissen der Parteiführung initiiert habe.

Am Freitag habe die SPÖ-Zentrale jedoch aufgrund einer Anfrage der Zeitung reagiert und teilte mit, den Fall hausintern genauestens prüfen zu lassen. Tatsächlich habe es einen Mitarbeiter, der um diese Facebookseiten wusste gegeben, der aktuell jedoch nicht befragt werden könne, da er  nach einem schweren Unfall im Krankenstand sei. (SB)

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