Norwegen macht durch, was Israel seit langem erleidet

Sylvi Listhaug (Foto: Av FrPMedia - FrPMedia, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9829007
Sylvi Listhaug (Foto: Av FrPMedia - FrPMedia, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9829007

Unter dem Eindruck von hunderttausenden muslimischer Migranten, die Europa erobern, wandelt sich der Blick auf das, von vielen Politikern so verachtete Israel.

Jetzt hat die beliebte norwegische Integrationsministerin der konservativen  Fortschrittspartei Sylvi Listhaug, Verständnis für die einzige Demokratie im Nahen Osten geäußert: „Wir sehen, was in Schweden, in Großbritannien und in Frankreich passiert. Wir machen jetzt die Erfahrungen, die Israel schon seit Jahrzehnten durchmacht,“ sagte sie in einem Interview in Oslo.

Die norwegische konservative Historikerin Hanne Nabintu Herland, nannte ihr Land das „antisemitischste des Westens“, doch jetzt scheinen viele Norweger ihre Einstellung zu Israel zu verändern.

Um ihre Traditionen und Kultur zu bewahren wird der Ruf sich „das Land zurückzuholen“ immer lauter.

„Wir unterstützen nicht alles, was Israel tut, aber es hat das Recht seine Menschen und seine Grenzen zu verteidigen,“ so Integrationsministerin Listhaug.

Sie reduzierte die Zahlen von Einwanderern von 30.000 im Jahr 2015 auf 1000 in diesem Jahr. Für diejenigen, die ankommen gilt: sie müssen sich der norwegischen Kultur und den herrschenden Normen anpassen, was bedeutet, die Menschen trinken Alkohol, essen Schweinefleisch und halten nichts von Verschleierung.

Die Ministerin glaubt, dass der Grund für die gesunkene Migrantenzahl ist, dass Norwegen im Gegensatz zu den anderen EU-Staaten konsequent alle in ihre Heimatländer abschiebt, die ohne Papiere kommen.

Vor wenigen Tagen wurde das konservativ-bürgerliche Parteienbündnis des Landes erneut bestätigt. Ministerpräsidentin Erna Solbergs Bündnis liegt vor dem rot-grünen Lager und kann weiterhin regieren (JouWatch berichtete). (MS)

 

 

 

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