Wie in den Altenheimen gewählt wurde

(Foto: Durch Claudia Otte/Shutterstock
Kann auch ein Opfer sexueller Belästigung werden (Symbolfoto: Durch Claudia Otte/Shutterstock)

Diesen Beitrag hat uns eine Leserin geschickt, die natürlich anonym bleiben muss, schließlich leben wir in Deutschland und da steht die Verfolgung Andersdenkender wieder hoch im Kurs:

Eine kleine Anekdote möchte ich Ihnen erzählen, Sie dürfen sie benutzen und weiter verbreiten, wenn Sie es möchten, aber bitte nicht mit meinem Namen:

Eine Altenpflegerin, die leider aus Angst vor Repressalien ebenfalls anonym bleiben möchte, erzählte mir folgende Geschichte:

„Sonntag war Bundestagswahl, da Altenheime über genügend große Räume verfügen, stellen sie diese als Wahllokal zur Verfügung.

Zuerst lief alles mit rechten Dingen: der soziale Dienst lief vom Zimmer zu Zimmer und fragte allen Bewohner, ob sie wählen wollten, sie kümmerten sich bei einigen überforderten Bewohnern um Pässe  und um die Wahlunterlagen.

Bewohner, die nicht mehr mobil waren, wurden mit dem Rollstuhl zu den Wahlurnen begleitet.

Am Nachmittag war die Aktion beendet, ein lieber, aber leider dementer Bewohner saß im Essraum, durch seine Reaktion auf einfachste Ansprache, konnte jeder, auch ohne Erfahrung im Pflegebereich, merken, dass der Mann dement war.

Plötzlich kamen zwei junge Menschen in den Raum, den Wahlzettel in der Hand und zerrten diesen alten Mann, der überhaupt nicht wusste, was mit ihm passiert, zur Wahlkabine.

Als ich die beiden fragte, was das werden sollte, erklärten sie mir, dass der Mann unbedingt wählen müsste.

Ich fragte die beiden, ob das die neue Masche wäre, um die Wahl zu manipulieren und ob sie ihm noch bei Kreuzchen setzen helfen wollten?

Keine Reaktion.

Ich denke, dass sich solche Geschichten auch in anderen Altenheimen so abspielen, ich habe es selbst in meiner Zeit als Praktikantin in Häusern der Caritas erlebt. Alle Bewohner wurden zum Wahllokal ins Altenheim gekarrt und dann kam die Frage: „Schwester, wo soll ich mein Kreuzchen machen.“

Unsere Leserin erzählt weiter: 

Ich saß heute mit ehemaligen Nachbarn in einem Café, da tauchte ein Mann auf, der früher Leiter einer kleinen Sparkasse war und heute als Vorsitzender der Senioren Union unterwegs ist.

Ich hatte meine Freude, ihn mit dieser Geschichte zu konfrontieren, der Mann wurde rot, fing an zu stottern.

Das Beste kommt aber jetzt erst: Er behauptete, man soll allen Menschen, die AfD gewählt hätten, das Wahlrecht entziehen.

Was das Wahlrecht von Dementen angeht, meinte er, wäre es richtig, dass man diese an die Wahlurne zerrt, denn es gäbe ja die Chance, dass sie genau zu diesem Zeitpunkt einen lichten Moment haben könnten.

Caritas und Diakonie sind Träger von sehr vielen Altenheime in Deutschland und ich kann mir vorstellen, dass da schon einiges manipuliert wurde.

Ich würde einem bettlägerigen Bewohner, der geistig noch fit ist, die Wahlurne ans Bett schieben, aber einem dementen alten Menschen zum Wählen zu zwingen, klingt verdammt nach Betrugsversuch.

Traurig wenn Parteien so etwas nötig haben.

Wandere aus, solange es noch geht!
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