Warum rede ich eigentlich so verächtlich?

Die Rede (Foto: Pixabay)

Warum rede ich von Journaille? Es ist kein netter Ausdruck für Journalismus.

Als Freund der Journaille gelte ich schon lange nicht mehr. Ein Spiegel-Abo besaß ich vor fast zwanzig Jahren. Ich liebte seinerzeit das Feuilleton der Zeit und hielt mich mit systembedingten Abstrichen für ganz gut informiert.

Heute lachen meine engsten Freunde kaum noch, wenn ich Ihnen sage, daß ich mir diese Journaille anschauen muß, weil ich nun für das beste alternative Medium schreiben darf, was ich kenne.

Ich glaube nicht, daß jeder Leser meine Kritik am Journalismus der heutigen Zeit nachvollziehen wird. Ich finde schwer anständige Worte für das, was ich verachte. Dennoch kann ich nicht umhin, anständig etwas sehr Elendes und Unanständiges zu beschreiben. ARD und ZDF verwenden falsches und altes Videomaterial, um die richtige Propaganda zu machen. Die Presse läßt Informationen weg und wundert sich, daß sie Lückenpresse oder Lügenpresse genannt wird.

Viel Geld steht der Journaille zur Verfügung. Friede Springer, Liz Mohn und andere. Uns fehlt es. Was uns nicht fehlt, ist Lebensenergie und der Ekel nach Lektüre von Spiegel, Stern, Welt, Focus, FAZ und dem süddeutschen Stürmer. Die BILD wollte ich gar nicht nennen, so übel ist mir.

Man kann doch nehmen, was man möchte. Ob die Berichterstattung von einer Pressekonferenz der AfD, ob die Demonstrationen für das Leben, ob des Widerstands gegen überbordendes lesbisches und schwules Gehabe allerorten. Die Linken glauben, sie hätten die Hoheit über unsere deutsche Sprache. Sie verachten deutsche Kultur als rassistisch und völkisch. Sie verachten im Übrigen alles, was vielen anständig und bewahrenswert erscheint. Sie sind derzeit die Totengräber der Demokratie. Man sehe sich das Gerangel nach der Bundestagswahl an. Sogar die FDP will nicht neben der AfD sitzen. Geht’s noch?

Mir steht es nicht an, die Wähler dieser linken Truppen zu kritisieren, ich kenne aber keinen von denen. Es gibt sie nicht in meinem ganzen Umfeld. Niemand von meinen Freunden, Bekannten oder meiner Familie kennt solche Leute. Vom Hörensagen vielleicht, über Dritte. Es ist auch schade, daß die Diskussion über richtig und falsch, gut oder böse, so fernab des Mainstreams passiert. Die TV-Talkshows sind doch ein schlechter Witz und noch lange nicht geeignet, wirklich wichtige Fragen anzusprechen. Fragen, die uns alle interessieren, wie etwas besser werden, wie man der Verrohung der Sitten Einhalt gebieten könnte und dergleichen.

Es bleibt unsereinem nur übrig, ständig dagegen aufzubegehren, es öffentlich zu machen und um Unterstützung zu bitten. Ich weiß, daß dort „draußen bei den Menschen, die schon länger hier wohnen“ ganz viele sind, die so denken wie ich. Danke! Drehen wir der Journaille die Luft ab. Boykottieren wir sie, schreiben wir Leserbriefe oder organisieren wir uns gegen die GEZ. (RH)

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