Uni Berkeley verbietet Meinungsfreiheit – „Rechte Trolle“ kommen trotzdem

(Foto: Screenshot/Youtube
Sargon of Akkad und Lauren Southern in Berkeley (Foto: Screenshot/Youtube)

Die Uni Berkeley hat aufgrund fadenscheiniger Vorwände Milos Meinungsfreiheitswoche verboten. Dennoch trafen sich diese Woche die Rockstars der konservativen Revolution auf dem Campus in Berkeley, u. a. Lauren Southern, Sargon of Akkad, Based Stickman und Martin Sellner von der IB Österreich.

Von Collin McMahon

Der konservative Provokateur Milo Yiannopoulos erklärte in einer Pressekonferenz am Samstag 23.9. mit Pamela Geller und Mike Cernovich, was passiert war:

„UC Berkeley hat uns (am Freitag 15.9.) 90 Minuten Zeit gegeben, den Vertrag zu prüfen und zu unterschreiben, aber er enthielt keine Klausel für unvorhersehbare Umstände. Das heißt, wir hätten ihnen 65.000 oder 100.000 Dollar geben müssen, ohne Sicherheit, etwas dafür zu bekommen. Das wollten wir natürlich nachverhandeln. Als das dann fertig war, war es zeitlich nicht mehr möglich, das Geld von meinem Firmensitz an der Ostküste zu überweisen. Wir haben es dann Montag (18.9.) morgen gemacht. Die Uni Berkeley hat 65.000 Dollar von mir, die sie nicht rausrücken, obwohl sie uns die Veranstaltungsorte nicht zur Verfügung stellen. Ich lade sie herzlich dazu ein, diese Veranstaltungsorte doch noch wie vereinbart zur Verfügung zu stellen. Und wenn sie es nicht tun, werden wir morgen trotzdem einfach auf dem Campus erscheinen. Wenn Menschen hierher gereist sind und Unkosten haben, werde ich ihnen diese erstatten. Auch wenn die Uni Berkeley sich nicht an unsere Abmachung hält, will ich nicht, dass irgendwer wegen mir Geld verliert.“

„Da wir keine Zusagen von der Uni Berkeley bezüglich Räumlichkeiten haben, werden wir die Auftritte von Ann Coulter und Steve Bannon auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Am Sonntag wird eine Demo mit mehreren Gästen stattfinden, inklusive den beiden Rockstars neben mir (Pamela Geller und Mike Cernovich), Lauren Southern, (Straßenkünstler) Sabo, Lisa de Pasquale und ein paar Überraschungen, ab morgen um 12. Die Polizei hat mir versprochen, die Straßen zu sichern. Die Antifa sind auch herzlich eingeladen. Wir werden beweisen, dass die Uni Berkeley die Meinungsfreiheit nicht verhindern kann, egal wie sehr sie es versuchen.“

Yiannopoulos sagte eine Spende von  $10.000 an die Schülergruppe „Berkeley Patriot“ zu, die die Meinungsfreiheitswoche trotz Repressalien ihrer Uni organisiert hatte, und forderte die Berkeley-Administratoren Janet Napolitano & Carol Christ heraus, mit ihm zu diskutieren. Er kündigte seine nächste siebenmonatige College Tour an. Die ersten Termine werden am 25.10. an der Cal State Bakersfield, 27-28.10. am Phoenix Convention Center vor 2000 Leuten, 29.10 an der San Diego State University, und am 31.10. an der Cal State Fullerton sein.

Yiannopoulos kündigte den nächsten Buchtitel seines Verlages „Dangerous Books“ an: „Fatwa – Hunted in America“ von Islamkritikerin Pamela Geller. Geller dazu: „Milo ist sehr mutig, mein Buch zu veröffentlichen. Die meisten Verlage würden sich nicht trauen, aus Angst, in die Luft gesprengt zu werden. Aber das ist die Zukunft der Buchverlage: Ideen, die die Menschen hören müssen, die unterdrückt und totgeschwiegen werden. Milos Verlag wird durch so was riesengroß werden. Das ist die Zukunft der Medien. Nur so werden wir diesen hässlichen, bösartigen Krieg gegen unsere Freiheit gewinnen. Was in der letzten Woche hier in Berkeley passiert ist, war eine Schande für unser Land. Wir sahen die totale Unterdrückung der Meinungsfreiheit, und gleichzeitig haben sie versucht, Milo die Schuld in die Schuhe zu schieben. Genauso wie man mir die Schuld gab, als Dschihadisten das Feuer auf unsere Veranstaltung zur Meinungsfreiheit in Garland, Texas eröffneten. Diese Menschen geben den Massenmördern ein Vetorecht über unsere Freiheit. Und allen in den Medien die sich freuen, dass die Meinungsfreiheitswoche abgesagt wurde, sage ich: Ihr wisst nicht, was ihr da tut.“

 

Yiannopoulos, Geller und Cernovich marschierten am Sonntag, 24.9. demonstrativ über den Campus von Berkeley und wurden von Gegendemonstranten als „Rassisten“, „Faschisten“ und „KKK“ angebrüllt. Beim anschließenden Vortrag von Yiannopoulos machte die Uni Berkeley die Sicherheitsvorkehrungen so streng, dass nur eine Handvoll Zuhörer in den Saal kamen und hunderte draußen bleiben musste. Alternativ veranstalteten mehrere konservative Aktivisten im Laufe der Woche spontane Gegendemonstrationen. Eine starke Polizeipräsenz u.a. mit Beamten der California Highway Patrol garantierte, dass es weitgehend ruhig blieb. Ein Vermummungsverbot sorgte dafür, dass die Antifa keine Straftaten unerkannt begehen konnte. Der Sicherheitsaufwand kostete 800.000 $.

 

Am Montag hatte Breitbart-Chefredakteur Steve Bannon bereits Nigel Farage in Alabama begrüßt. In Berkele trafen sich diese Woche die Stars der konservativen Revolution, u.a. Lauren Southern, Brittany Pettibone, Faith Goldy, Sargon of Akkad, Kyle Chapman alias Based Stickman und Martin Sellner von der IB Österreich. Es berichteten unter anderem die G20-Opfer Tim Pool und Luke Rudkowski.

 

Chapman, der als „Based Stickman“ berühmt wurde, als er in Berkeley begann sich gegen gewalttätige Antifa zu wehren, traf auf Martin Sellner: „Martin ist riesig, der ist sogar noch größer als ich“, sagte Chapman. „Dieser Typ ist ein Genie, was Marketing und Stunts angeht, da können wir noch einiges von euch lernen.“ Sellner sagte gegenüber JouWatch: „Wir haben uns sehr gut unterhalten. Habe auch Lauren Southern und Sargon of Akkad getroffen. Waren alles gute Gespräche und eine wichtige Vernetzung!“

 

Die linksradikale „By Any Means Necessary“ Aktivistin Yvette Falarca wurde am Dienstag verhaftet, weil sie Kyle Chapman tätlich angegriffen hatte.

 

Eine der denkwürdigsten Begegnungen fand zwischen Sargon of Akkad und einer Feministin statt: „Sie hat mich gefragt, ob ich Antifaschist sei. Das habe ich bejaht, denn es stimmt: Ich bin gegen den Faschismus. Ich habe sie gefragt ob sie für unbeschränkte Einwanderung und offene Grenzen ist. Sie sagte ja. Dann habe ich sie gefragt, ob das auch für Faschisten gilt. Sollten wir die Anhänger einer faschistischen Ideologie ins Land lassen? Dann wollte sie plötzlich nicht mehr mit mir reden.“

 

 

 

 

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