Reizt mir nicht die Sachsen!

Foto: Durch rangizzz/Shutterstock
Pastoralophober (Foto: Durch rangizzz/Shutterstock)

Und schon wieder ziehen die Sozialisten in diesem Land eine Mauer hoch. Nur dass es dieses Mal die westdeutschen Sozialisten sind, die sich nicht mehr einkriegen und sich nun aus Angst vor dem politischen Klimawandel mit brachialer Gewalt von den ostdeutschen Mitbürgern abgrenzen wollen. Ob eine Mauer allerdings reicht, ist fraglich. Vielleicht wünschen sich die schlechten Verlierer auch noch einen tiefen Graben und einen elektrisch geladenen Zaun dazu. Ironischerweise bezeichnen sich die Hassprediger selbst als weltoffen. Selten so gelacht.

Eine Liebeserklärung von Thomas Böhm

Was für eine Häme, was für Pauschalisierungen, was für ein Hass wurde nach der Wahl ganz besonders über das Bundesland Sachsen ausgekübelt!

Einer der schlimmsten Hassprediger, Ansgar Mayer, Direktor für Medien und Kommunikation beim Erzbistum Köln, hatte auf Twitter sogar die Tschechen dazu aufgerufen, die Sachsen aufzunehmen und wollte im Gegenzug sogar den Atommüll nach Deutschland importieren. Bei diesem „frommen“ Mann scheint die Nächstenliebe hinter Bebra und West-Berlin aufzuhören.

Es ist eine Mischung aus Angst, Verzweiflung und hilfloser Wut, die die arroganten Wessis an den Rande des Wahnsinns getrieben hat. Es sind die Ewiggestrigen, die Reaktionäre, die abgehängten Gehirngewaschenen aus dem linken Lager der Republik und aus den fett gefressenen Elite-Zirkeln der Gesellschaft, die nun über die Ossis herfallen, weil ihnen das Verhalten ihrer Stiefbrüder und Stiefschwestern bei der Wahl nicht gefallen hat.

Doch nützt all dieser Hass überhaupt nichts. Denn die Ossis und insbesondere die Sachsen kann man nicht so leicht beeindrucken und schon gar nicht einschüchtern. Sie sind ganz bodenständige Menschen, sie sind arbeiter- und bauernschlau und überaus selbstbewusst.

Ich weiß, wovon ich rede, bin ich doch vor drei Jahren, angewidert durch die politischen, sozialen Missstände in West-Berlin in den Osten gezogen, man könnte auch sagen: zurück nach Deutschland gegangen.

So wohl habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Zwischen Menschen zu leben, die beim Begriff „Heimat“ nicht gleich in die Gender-Toilette kotzen, sondern lieber am Bierkrug (oder Weinglas) schlürfen, gibt einem Sicherheit und ein Gefühl der Geborgenheit.

Sicherlich, auch hier weht seit einigen Jahren der Wind aus der arabischen und afrikanischen Wüste, aber es gibt genügend Ecken und Winkel, wo einem der islamische Sand nicht in die Augen kommt und man sich nicht ein Kopftuch vor das Gesicht drücken muss.

Die Ossis sind den arroganten und weich gewaschenen Wessis (wie immer Ausnahmen bestätigen die Regel) um vieles überlegen. Sie können dank der Erfahrung aus der Mangelwirtschaft aus Sch…Gold machen und zwar mit den eigenen Händen. Sie haben nach 40 Jahren sozialistischer Folter ihren Kindern beigebracht, wie man geschickt und ziemlich unbeschadet trotz permanenter Überwachung und Drangsalierung trotzdem sein eigenes Ding durchzieht. Sie sind hilfsbereit und wenn man zu ihnen freundlich ist, geht ihnen das Herz auf und sie geben alles doppelt und dreifach zurück.

Aber man darf sie nicht allzu sehr reizen, was die bornierte Elite allerdings gerade tut. Und wenn das so weiter geht, kann das hier in Deutschland böse enden, da müssen wir nur an den legendären Sachsenkönig Otto der Große denken. Wir lesen:

Vor seiner Erhebung zum Kaiser im Jahr 955 war dem Sachsenkönig schon ein großer Erfolg gelungen: Bei Augsburg hatte er das Schrecken verbreitende Reiterheer der Ungarn besiegt und damit die jahrzehntelang anhaltenden Plünderungszügen durch Europa beendet. Das Leben der Menschen in Ottos Reich war auf einen Schlag sehr viel sicherer geworden. „Für die Ungarn bedeutete das katastrophale Gemetzel einen tiefen Bruch in ihrer Geschichte“, beschreibt der Wissenschaftsjournalist Hakan Baykal. Neue Herrscher leiteten „sowohl die Christianisierung als auch die Sesshaftigkeit der Magyaren ein“.

Seither erhob der Sachse auch mehr und mehr den Anspruch auf das fränkisch-römische Kaisertum – und verstand es, seinen Einfluss über die Grenzen seines Reichs hinaus, in Italien sowie bis ins ferne Byzanz und Córdoba durchzusetzen. Im Februar 962 stieg er als erster „Deutscher“ zum Kaiser auf…

Also, liebe Wessis, zieht Euch warm an. Es wird nicht mehr lange dauern und die Sachsen und mit ihnen viele andere „Ossis“ werden einen der ihren als neuen Kaiser krönen, Eure Kaiserin Merkel vom Thron stoßen und Deutschland zurückerobern.

Eine Kaiserin (Frauke Petry) steht ihnen nun leider nicht mehr zu Verfügung. Sie hat das Land verraten und ist zum Feind übergelaufen. Ob Lutz Bachmann oder Götz Kubitschek zum neuen Kaiser von Deutschland gekrönt werden, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher.

Egal, wenn jemand einen Aufstand planen sollte, dann geht das nur mit den Sachsen und irgendeiner wird das stolze Völkchen wieder anführen und dann Gnade den arroganten und selbstvergessenen Deutschland-Verrätern!

Wandere aus, solange es noch geht!
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