Nebenberuf: AfD-Hetzer

Foto: Collage
Foto: Collage

Die Bundestagswahl 2017 ist vorbei. Anstatt nun endlich konstruktiv an einer vernünftigen Politik für das deutsche Volk zu arbeiten, wird weiterhin auf und gegen die AfD und auf AfD Wähler eingedroschen, gehetzt, gepöbelt, beleidigt und geschimpft, wo es nur geht.
Einige Bundestagsabgeordnete möchten nicht neben AfD Politikern im Bundestag sitzen, dann sollen sie sich eben hinstellen.
So ein Verhalten ist einfach nur noch lächerlich und  unprofessionell.

Von Silvana Heißenberg

Die bislang etablierten Altparteien wurden bei dieser Bundestagswahl in nie gekannter Weise abgestraft, vor allem SPD und CDU/CSU waren die eindeutigen Verlierer; für meine Begriffe nicht hart genug, denn nur diesen Altparteien verdanken wir u. a. die selbstinitiierte „Flüchtlingkrise“, die unsere innere Sicherheit massiv gefährdet und Kosten in Milliardenhöhe verursacht haben.

Die AfD ist der klare Sieger und wurde auf Anhieb drittstärkste Kraft im Bundestag.

Das eine dermaßen eindeutig antideutsche Migranten – Partei wie die „Grünen“ nach ihren drastischen Abstürzen in der Wählergunst und bei kürzlichen Landtagswahlen nun überhaupt noch einen Fuß in die Tür bekommen haben, und, wer weiß wie, die 5% Hürde überwinden konnten, ist sicher nicht nur mir, sondern wohl auch vielen anderen Bürgern ein sehr großes Rätsel.

Der Hamburger Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD) beschimpfte in einem Interview mit Phoenix die AfD, nach der Bundestagswahl, wüst:

„… Jetzt haben wir hier einen Haufen von rechtsradikalen Arschlöchern im Parlament sitzen! …“

In der Fragestunde der Regierungspressekonferenz hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Die Grüne) eine Ungeheuerlichkeit von sich gegeben: „Mindestens die Hälfte der AfD-Wähler sollte für die demokratischen Parteien zurückzugewinnen sein, die andere Hälfte ist halt der Bodensatz, den es in jeder Gesellschaft gibt.“

Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD) erklärte daraufhin im Stuttgarter Landtag:

„Ein Politiker, der sich derart verächtlich und herabwürdigend über Millionen Bürger äußert, die ihr verfassungsmäßig garantiertes Recht zur politischen Meinungs- und Willensbildung genutzt haben, ist in einem zivilisierten Land als Ministerpräsident untragbar. Jeder zweite AfD-Wähler, das bedeutet, Herr Kretschmann zählt deutschlandweit drei Millionen und in Baden-Württemberg 365.000 Menschen zum Bodensatz, weil sie sich nach seiner Ansicht für die falsche Partei entschieden haben. Ein Ministerpräsident, der so denkt, sollte sofort zurücktreten.“

Ein schon fast filmreifes, gestammeltes Interview, ebenfalls nach der Bundestagswahl, gab Michaela Engelmeier (SPD) von sich:

„Ein schwarzer Tag unserer Demokratie, dass ab morgen 83 mehr oder weniger Rechtsextreme und Fremdenfeinde und Rassisten in den Deutschen Bundestag einfahren. … 13% können sich vorstellen, Rechtsextreme im Bundestag zu haben. Wenn ich mir das Ergebnis in Oberberg angucke, bin ich geradezu entsetzt, dass solche Menschen, die hier kandidiert haben, die hier unterwegs sind, die Leute bedrohen und hetzen, dass die tatsächlich 10% gekriegt haben. Ich will keine Wählerschimpfe machen. … Ich habe gerade aus Berlin gehört, dass die AfD gerade ein Fackelzug zum Reichstag plant.

Es gibt die ersten Demonstrationen auf der Straße, da sage ich:

Ich könnte brechen!“, und zog weinend ab.

Im Osten Deutschlands hat die AfD bei den Bundestagswahlen überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

Der Publizist Sergej Lochthofen äußert in einem Radiointerview über die Ostdeutschen: „Im Osten leben die Deppen der Nation.“

 

Einer konnte diese Geschmacklosigkeit Lochthovens tatsächlich noch toppen:

Der Direktor für Medien und Kommunikation beim Erzbistum Köln, Ansgar Mayer, hat auf Twitter einen unbeschreiblich geschmacklosen Kommentar, nach der Wahl, gepostet:

„Tschechien, wie wär’s: Wir nehmen Euren Atommüll, Ihr nehmt Sachsen?“

Es hagelte verständlicherweise reichlich Kritik. Und er entschuldigte sich

Ebenfalls am Wahlsonntag veröffentlichte der Focus einen Artikel mit der Überschrift:

„Borussia Dortmund verbreitet Video gegen Nazis“

Zitat Focus: „Borussia Dortmund reagiert auf den Wahlerfolg der rechtspopulistischen AfD mit einer Botschaft gegen Nazis. Der BVB veröffentlicht über soziale Medien kurz nach Bekanntwerden des Ergebnisses ein entsprechendes Video.“

 

Dem BdV (Bund der Vertriebenen) Präsident Fabritius gelang der Einzug über die CSU Liste nicht in den Bundestag.

Fabritius äußerte, dass er „jeder populistischen Rattenfängerei“ eine Absage erteile.

Zu diesem Statement äußerte sich die ehrenwerte Erika Steinbach (ehemalige CDU Bundestagsabgeordnete) sehr zutreffend auf Facebook:

Auch Tänzer Detlef D! Soost war am Wahlsonntag fleißig und forderte seine Fans und alle Leute in seiner Facebook Liste dazu auf, sich bei ihm zu löschen, falls diese die AfD wählten. Diesem Post fügte er noch ein Fake Wahlprogramm der AfD hinzu:

Auch VW Konzernchef Matthias Müller äußerte sich zum Ausgang der Bundestagswahl: Müller bezeichnete das Ergebnis als „historischen Einschnitt“. „Die alten Volksparteien verlieren dramatisch. Gleichzeitig wird die rechtsextreme und ausländerfeindliche AfD drittstärkste politische Kraft im Bundestag.“ Ein zweistelliges Ergebnis für eine „solche Protestpartei“ sei „schockierend“.

Müller weiter:

„Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten politisch und wirtschaftlich erfolgreich gewesen, weil wir ein weltoffenes, tolerantes und international orientiertes Land sind. Dafür gilt es weiter zu kämpfen.“

Die frisch gewählte SPD Fraktionschefin Andrea Nahles wurde gefragt, wie sie die letzte Kabinettsitzung als Arbeitsministerin empfunden habe, darauf antwortete Nahles:

„Ein bisschen wehmütig, aber ab morgen kriegen sie (Union) in die Fresse.“

Wo bleibt hier der Aufschrei über solch eine Art der Äußerung?

Wäre es eine Äußerung eines AfD Politiker gewesen, würde sich die Mainstream Presse sofort darauf stürzen. Für die SPD scheinen solche Aussagen wohl schon zur Normalität zu gehören.

Einige „Damen und Herren“ sollten sich von Begriffen wie „Hetze“ und „demokratisch“ distanzieren, oder sich nach ihrer Bedeutung erkundigen.

 

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.