Martin Schulz und die Hinrichtung bei Maischberger

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Dieses Bild sagt alles (Foto: Jouwatch/Collage)

Der Paukenschlag kam kurz nach Mitternacht. Nur Josef Nyary hörte ihn. Weil Deutschlands bester TV-Kritiker immer vor der Glotze sitzt, wenn er was Wichtiges wittert. Natürlich lagen seine „Chef’s“ von BILD da längst in den Linnen. Ermattet vom Kampf um die Errettung der Welt von Trump. Um die Rettung Deutschlands vor den Nazis. Wieder 10.000 Leser vertrieben!! Und das jeden Tag. Schlaff-Schlaff-Schlaff, so was schlaucht. Und so was macht müde. Nur Nyary wurde munter. Er sah, hörte und notierte, wie Klaus von Dohnanyi bei MAISCHBERGER das SPD-Großmaul Martin Schulz  hinrichtete…

Von Peter Bartels

Dohnanyi: „Die SPD muss erkennen, dass sie mit einem Mann wie Martin Schulz nicht in der Lage ist, den Aufbruch zu organisieren!“ … „Er sollte zurücktreten und den Weg frei machen! … Er muss sehen, dass er das nicht kann, und dass andere Leute, jüngere Leute in der Lage sein müssen, den Weg nach vorne zu zeigen.“

Der Mann, den Nyary da mit glühendem Griffel zitierte, ist nicht irgendein Stegner aus der Heimat der Schwarzbunten… Nicht irgendein ein Oppimann-Wendehals, kein Gümbel aus Bembel-Land. Es ist Klaus von Dohnanyi aus der Herzkammer der SPD; einst Bürgermeister der Freien und Hansestadt, als Hamburg noch nicht von der Roten Flora regiert wurde. Silberrücken Dohnanyi, der letzte Grande der SPD, der 89 ist, aussieht wie 69 und spricht wie mit 49, hatte gerade gesagt, wozu Schröder, Müntefering und die anderen Sozis selbst nach der größten SPD-Wahlpleite aller Zeiten (20,5%), zu feige sind/waren – er hat den Rücktritt von Martin Schulz gefordert, des größten Schaumschlägers dito in der Geschichte der Sozialdemokraten. Und Dohnanyi legte nach:

„Der Herr Schulz war von Anfang an die falsche Wahl. Der ist der Sache nicht gewachsen. Der war schon als Parlamentspräsident in Europa ein Mann, der die Wahrheit nicht erkannt hat!“

Ich kann mir die Spucke sparen, mein alter Autor Josef Nyary hat in der Nacht schon alles aufgeschrieben: „Er hat geglaubt, immer mehr Europa, immer mehr nach Brüssel würde am Ende die europäischen Probleme lösen. Das tut es natürlich nicht. Und im Grunde genommen war er mit einer Verursacher von Brexit.“

Josef Nyary ist sehr höflich an dieser Stelle, wenn er schreibt „Starker Tobak! Die Runde staunt…“. Ich habe die Talksshow auch gesehen, Josef: Die Runde war erstarrt! Offenbar hatte der SPD-Grandeseigneur der Maische in der üblichen Vorbesprechung angedeutet, was er gleich  in der Sendung sagen will. Und möglicherweise hat sie ihn gebeten: Bitte diese Bombe erst zum Schluß …!

Aber nun war Mitternacht, nun war gleich „Ende“ und so drängelte Donahnyi im Kamera Off … Denn Maische lächelte leicht genervt aber jovial rüber zu ihm:  „Sie wollen noch was sagen, Herr Dohnanyi …“. Und der letzte Sozi, der noch weiß, wie sich 42 Prozent  für seine SPD anfühlen, legte los … Und dann noch einen drauf:

„Diese Art von immer wieder Europa, Europa, Europa, und nicht zu erkennen, dass die Nationen inzwischen ihre eigene Identität wieder suchen! Herr Schulz wird diese Probleme nicht lösen können, weil er …  mit einem völlig falschen Ansatz herangegangen ist.“

Dann der Genickschuß: „Die Frage ist nicht in erster Linie eine Frage von GERECHTIGKEIT und RESPEKT. Das zentrale Problem ist die Anerkenntnis, dass die Leute sich verlassen fühlen, weil sie auch wirklich VERLASSEN SIND. Und das gilt insbesondere in Ostdeutschland.“

Wie sollte Schulz diese Probleme lösen? Schulz war, ist das Problem. ER hat die „alternativlose“ Merkel und ihren Selfie-Werbefeldzug für das eingeschwemmte Elend aus dem Morgenland, aus Afrika bejubelt; überall da, wo ein Mikrofon, eine TV-Kamera stand jauchzte er: „Die Flüchtlinge sind wertvoller als Gold!“

ER hat in seinem Wahlkrampf mit Schwammbegriffen wie „Gerechtigkeit“ laut aber leer die Boxen auf den Marktplätzen mit 1000 Watt zugedröhnt. ER war/ist blind für quasi NoGo-Areas wie Berlin und NRW. Aber ER laberte und labert von Weltoffenheit und Wohlstand. Und sagte und sagt kein einziges Wort über vergewaltigte Frauen, verwüstete Wohnungen, in Mülltonnen wühlende Rentner.

Ein einziges wäre genug gewesen und Merkel wäre weg, auf ihrer Datsche in der Uckermark…

Der Jubel bei der Schulz-Nominierung zum Kanzler-Kandidaten war laut genug. Aber der eitle EU-Millionär aus Würselen hatte tatsächlich geglaubt, die von den neuen Moslem-Herren in Stadt und Land geprügelten und geschlagenen Deutschen, würden ihn lieben, weil er so schön ist. Weil er d’Maaartin ist, der mal gesoffen hat, also einer von ihnen ist…

Schon Nero quälte die Römer, weil er glaubte, singen zu können …

Wandere aus, solange es noch geht!
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