Demokratie in Deutschland – die Herrschaft des Packs

(Bildquelle: http://static.panoramio.com/photos/large/2432461.jpg ): „Moechten die Teutschen nie vergessen was den Befreiungskampf nothwendig machte und wodurch sie gesiegt.“
(Bildquelle: http://static.panoramio.com/photos/large/2432461.jpg ): „Moechten die Teutschen nie vergessen was den Befreiungskampf nothwendig machte und wodurch sie gesiegt.“

Frauke Petry zieht die Demokratie gerade am Nasenring durch die politische Arena und liefert eine altbekannte Show in den von Merkel ausgerichteten Spielen. Mit einer Partei, welche mehr Demokratie fordert, war Petry angetreten und ließ sich unter anderem mit dieser Forderung in den deutschen Bundestag wählen. Knapp 48-Stunden nach der Wahl nimmt sie diese Forderung offenbar nicht mehr so genau. Ganz im Merkel’schen Duktus von „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das was vor den Wahlen gesagt wird auch wirklich nach den Wahlen gilt“ missachtet Petry den Wählerwillen in jeder Hinsicht und verlässt die AfD – selbstverständlich ohne Verzicht auf ihren Sitz im Bundestag, Diät und weiterer Belanglosigkeiten wie z.B. einer nahezu lebenslangen „Altersentschädigung“. Ob das Volkes Wille war? Nun darüber richten wir dann in vier Jahren erst wieder – Ätsch!

Dieser Fall offenbart erneut, wie schwach das deutsche Volk tatsächlich in seiner Machtausübung als „Souverän“ ist. Jedoch zeichnet Petrys Coup aus, dass er in keinster Weise Beschönigung oder Vertuschung bedarf um zu gelingen. 180 Grad gegen den Wählerwillen: Yes she can!

Mancher Zeitgenosse schaut sich schon jetzt nach der Alternative zur Alternative um. Dies selbstredend immer brav im Parteienspektrum, denn die Staatsgewalt geht ja in Wahlen und Absti…..also in Wahlen vom Volke aus. Und da man nur Parteien wählen kann geht folglich auch alle Macht von den Parteien aus, oder?!

Die Herrschaft des Volkes hat sich mal wieder selbst erniedrigt und sein Schicksal in die Hand eines Parteienhäufchens gelegt, welches, AfD hin oder her, mit einer größeren Gewinnerzielungsabsicht für sich selbst als für das Volk herrscht. „Cui bono?“ ist die Frage, welche sich jeder nach Alternativen Suchende am Anfang seines Weges stellen sollte. Wem nutzt dieser Zirkus in Berlin? Wem nutzt Petrys plötzliche Erleuchtung? Fragen muss man aber auch: Wem nutzte die Besetzung des Brandenburger Tors durch die IB? Wem nutzte das Verhängen der Münchner Frauenkirche mit einem Riesenbanner? Wem nutzte die Mission der C-Star? Den Aktivsten wohl kaum, denn die riskieren Kopf- und Kragen in waghalsigen Aktionen. Sie riskieren viel und bekommen dafür kein Demogeld, keine Diäten, kein Sitzungsgeld. Dennoch sind sie hartnäckiger und effektiver, als es eine Partei je sein könnte.

Also: Cui bono? Die Antwort ist einfach: Deutschland! Protest aus dem Volk bringt Deutschland voran und dies nicht nur alle 4 Jahre, sondern permanent. Die fortwährende Machtausübung des Souveräns gegenüber seinen Dienern (den Parteien) in Demonstrationen, Kundgebungen und insbesondere Aktionen, muss zur Selbstverständlichkeit werden. Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen, dass nunmehr eine patriotische Kraft im Bundestag vorhanden ist. Unsere Aufgabe ist es, der parlamentarischen Politik derart dicht im Nacken zu sitzen, dass das Erste und Letzte woran sie jeden Tag denkt einzig das Wohl derjenigen ist, welche zu vertreten sie gewählt wurden.

Artikel 20 Absatz II Satz 1 Grundgesetz gilt und daran wird auch kein Zensurminister, kein Toleranzdiktator oder sonst ein Politdarsteller etwas ändern, da eben dieser Artikel der Ewigkeitsgarantie unterliegt. Dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht ist unabänderlich, ob es der Berliner Bevormundungsclique nun passt oder nicht – Ätsch!

Wandere aus, solange es noch geht!
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