Wo ist nur der Afghane, der abgeschoben werden sollte?

Symbolfoto: Durch Viktor Gladkov/Shutterstock
Wieder ein untergetauchter Flüchtling (Symbolfoto: Durch Viktor Gladkov/Shutterstock)

Neues zum Thema Kontrollverlust, aber total. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet: as Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag gegen die Abschiebung eines Asylbewerbers nach Afghanistan abgelehnt. Das teilte das Gericht am Mittwoch mit. Weil der Asylbewerber sowieso schon untergetaucht ist und der Anwalt dies dem Gericht verschwieg, muss der Bevollmächtigte zudem 2.600 Euro Strafe zahlen.

Der Asylbewerber ist afghanischer Staatsangehöriger und reiste im Jahr 2011 in das Bundesgebiet ein. Sein Asylantrag wurde bereits im Jahr 2013 abgelehnt. Auch die hiergegen gerichtete Klage blieb erfolglos.

Es fehle an einer hinreichenden Begründung dafür, dass der angegriffene Beschluss Verfassungsrecht verletze, so die Richter in Karlsruhe.

Davon mal abgesehen, dass dieser Prozess dem deutschen Steuerzahler wahrscheinlich wieder viel Geld gekostet hat, muss uns das doch irgendwie beunruhigen, dass hier einer mal wieder untergetaucht ist, wohl weil er wusste, dass er abgeschoben wird.

Was ist, wenn es sich hierbei um einen Taliban-Kämpfer handelt? Die Terrorgefahr bleibt und wird größer werden – auch das zeigt uns das Wahlergebnis.

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