Polizei entschuldigt sich unterwürfig für „rassistische“ Pressemitteilung

(Bild: der bobbel; CC BY-NC-ND 2.0; siehe Link)
Leipziger Polizei entschuldigt sich vielmals (Bild: der bobbelCC BY-NC-ND 2.0; siehe Link)

Sachsen/ Leipzig – Die Polizei Leipzig berichtete am Montag über einen Libyer der wegen mehrerer Straftaten innerhalb von sieben Monaten bereits 26 Mal festgenommen wurde und schrieb: „Straftatenbegehung als Form der Begrüßungshandlung?“ Nach der Beschwerde, einiger besonders politisch Korrekter, kam auch postwendend die duckmäuserische Entschuldigung.

In der Pressemitteilung der Polizei Leipzig vom Montag hieß es: „Ob es sich bei den Diebstahlshandlungen und Raubstraftaten um angemessene Begrüßungshandlungen gegenüber der Bevölkerung handelt, werden die Opfer mit Sicherheit zu verneinen wissen.“ Anlass für diese Meldung war die Festnahme eines 19-jährigen, aus Libyen stammenden Merkelschen Gastes, der innerhalb von nur sieben Monaten bereits 26 Mal wegen verschiedener Delikte festgenommen wurde.

Empörungsorgie auf Twitter

Gut-und Bessermenschen empörten sich zeitnah nicht etwa über einen angeblich „Schutzbedürftigen“, der die von politischer Seite verordnete Aufnahme und Vollalimentierung von Menschen seines Schlages völlig ad absurdum führt. Die Empörung galt einzig und allein der Polizei und deren Formulierung, in altbekanntem Reflexmuster dargebracht. So zwitscherte Twitter-User Christian Frey empört:

 

 

Die Leipziger Polizei hatte sich nach solchen und ähnlichen Empörungsarien stehenden Fußes am Montag entschuldigt:

Der Text, in dem auf „wertende Weise die Straftaten eines 19-jährigen Libyers aufgezählt werden, habe pauschalisierenden Äußerungen Vorschub geleistet“, so die unterwürfige Mitteilung der Polizei am Dienstag mit.

Trotz der Entschuldigung scheint der „Rassismus“- Knopf bei den Empörern fest eingerastet zu sein, so dass die Sächsische Polizei sich genötigt sah, sich noch tiefer in den Staub zu werfen und am Dienstag eine Stellungnahme veröffentlichte:

„Stellungnahme

Am gestrigen Tag veröffentlichte die Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig mit der Zielrichtung einer Klärungsmeldung eine Medieninformation, die auf einen 19-jährigen Libyer und gegen ihn bestehende Tatvorwürfe Bezug nahm. Insbesondere die hierbei gewählte Überschrift: „Straftatenbegehung als Form der Begrüßungshandlung?“ und der zugehörige Satz im ersten Absatz trugen wertenden Charakter, der den Ansprüchen an eine objektive und sachliche Falldarstellung nicht gerecht wird.

Der hierdurch zugleich aufgekommene Eindruck, die Polizeidirektion Leipzig habe damit auch pauschalisierenden und rechtspopulistischen Äußerungen Dritter Vorschub geleistet, ist berechtigt und wird aufrichtig bedauert.

Leider wurde erst im Nachgang der Erstveröffentlichung der Pressemitteilung ein Passus angefügt, welcher in ähnlicher Form bereits bei vorherigen Pressemitteilungen Anwendung fand und einen die Sachebene betreffenden, relativierenden Zweck verfolgte. Die zu diesem Zeitpunkt bereits bestehende Kritik hinsichtlich der wertenden Formulierung wurde damit nicht in Abrede gestellt, was nicht zuletzt daran deutlich wird, dass eben jene Kritik in Absprache mit dem Social-Media-Team der Polizei Sachsen bereits am gestrigen Tag über den entsprechenden Twitterkanal  anerkannt wurde.

Eine Änderung/Löschung der anlassgebenden Pressemeldung erfolgt(e) nicht, weil solch fehlerversteckendes Tun einer offiziellen Verlautbarung nicht gerecht würde. Vielmehr nutzt die Polizeidirektion Leipzig diesen Weg, um sich offen sowie transparent zur Kritik zu positionieren und den Fehler unumwunden einzuräumen“.

Immer noch keine Beruhigung im Anti-Rassisten-Lager

Ruhe scheint jedoch auch jetzt noch nicht eingekehrt zu sein in den Empörungsreihen der Anti-Rassisten, wobei der eine oder andere nun doch langsam genug von dem hysterischen Theater zu haben scheint:

Empörung flaut nicht ab im Anti-Rassisten-Lager (Bild: Screenshot)

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.