Es riecht nach Krähen

harte Zeiten, auch für Krähen

Der Chefredakteur der deutschen „HuffPost“ Sebastian Matthes wechselt in die „Handelsblatt“-Chefredaktion.

Eins kann man dem Handelsblatt ruhig unterstellen. Es hat keine Ahnung von seinen Lesern, die zwischen den Zeilen zu lesen vermögen. Ausgerechnet einer von der Huffington-Post, einer Journaille mit verrückten Schreikrämpfen und wilden Gesten in der Medienlandschaft, wechselt auf Zuruf zu einem bislang noch recht angesehenen Blatt, dem Handelsblatt.
Dieser Matthes soll das sogenannte digitale Angebot der Zeitung ausbauen, besonders in der Bezahl-Version.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sebastian Matthes einen hervorragenden Journalisten und ausgewiesenen Digitalexperten gewinnen konnten. Er ist der richtige Mann für diese wichtige Position“, so „Handelsblatt“-Chefredakteur Sven Afhüppe.
In einem Beitrag auf kress-news erfährt man, daß Matthes seit Ende 2013 als Chefredakteur von HuffPost verantwortlich ist. Außerdem zuvor sieben Jahre bei der Wirtschaftswoche. Was geht da ab, Leute?

Der markige und smarte Typ Matthes sagt: „Ich freue mich sehr darauf, mit dem Redaktionsteam des ‚Handelsblatts‘ analytischen und investigativen Wirtschaftsjournalismus in der Zeitung und auf der Onlineplattform zu machen. Es ist schön, in ein Haus zurückzukehren, das in den vergangenen Jahren auf all seinen Kanälen von Print über Online bis hin zu Veranstaltungen an Journalismus als Geschäftsmodell glaubt, dementsprechend investiert und damit nicht aufhören wird.“

Analytischen und investigativen Journalismus? Mein lieber Jolly.

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