SPD-ler nennt AfD-Abgeordnete live im TV „rechtsradikale Arschlöcher“

Foto: Screenshot/Youtube
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Johannes Kahrs (SPD), der auch schon mal Merkel entsorgen wollte, sich dann aber fürchterlich echauffierte, als AfD-Spitzenpolitiker den gleichen Ausdruck benutzten wie er – eine Ungeheuerlichkeit! -, hat nun vor laufender Kamera die gerade gewählten AfD-Abgeordneten als „rechtsradikale Arschlöcher“ tituliert.

Von Jürgen Fritz

Typische SPD-Denke: Wer die Dinge ganz anders sieht als wir, ist ein „rechtsradikales Arschloch“

In einem Interview mit „phoenix vor Ort“ nennt der SPD-Politiker Johannes Kahrs heute Nachmittag die von mehr als einem Achtel der deutschen Wähler in den Bundestag gewählten AfD-Abgeordneten „rechtsradikale Arschlöcher“.

Als sich der Interviewer des zumeist sehr tendenziösen Staatssenders „Phoenix“ von dieser Rubrizierung daraufhin distanziert, allerdings nur in dieser Allgemeinheit der Aussage, er selbst hält also nicht alle gewählten AfD-Abgeordneten für „rechtsradikale Arschlöcher“, sonder nur einige – stellen Sie sich bitte vor, er würde so etwas in Bezug auf SPD- oder CDU-Abgeordnete öffentlich sagen, wie lange wäre der Herr wohl noch bei diesem Staatssender in hoch dotierten Diensten? -, daraufhin legt Kahrs nochmals nach und gibt deutlich zu erkennen, dass er voll und ganz zu seiner Titulierung steht und sie nicht einmal eingegrenzt verstanden haben möchte. Sehen und hören Sie selbst:

Was man mit der AfD im Deutschen Bundestag vor hat

Zeitgleich drohen Politiker verschiedener anderer Parteien, ganz besonders aber der SPD, der AfD im deutschen Parlament das Leben schwer machen zu wollen und diesen über die Geschäftsordnung bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Wort zu entziehen, wohl in der Hoffnung, sich so einer sachlichen Debatte und Argumentation, vor allem aber der Entlarvung des eigenen Staatsversagens und der Kritik ihrer volksfeindlichen Politik entziehen zu können.

Kein unbekannter Hinterbänkler

Dabei ist Johannes Kahrs übrigens nicht irgendjemand, kein kleiner Kreispolitiker der SPD und auch kein Hinterbänkler aus der vorletzten Reihe des Bundestages. Er ist vielmehr seit 1998 im hohen Haus und zwar stets direkt gewählt aus dem Wahlkreis Hamburg-Mitte, wo er auch Kreisvorsitzender ist. Doch damit nicht genug, Kahrs ist Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss und auch noch einer der drei Sprecher des mächtigen sogenannten Seeheimer Kreises, der als der konservative Flügel der SPD-Fraktion gilt.

Johannes Kahrs – kein unbeschriebenes Blatt

Just dieser Johannes Kahrs war es auch, der vor ca. vier Jahren folgendes getwittert hat:

„wir wollen ja alle die merkel entsorgen und besser regieren.“

Als dann aber Alexander Gauland von der AfD jüngst denselben Ausdruck in Bezug auf die SPD-Staatsministerin Aydan Özoğuz gebrauchte, flippte der Seeheimer-Sozi vollends aus und schlug erneut zu:

„dieser gauland ist ein mieser, dreckiger hetzer. solche arschlöcher braucht niemand.“ 

Wir gratulieren der SPD zu ihrem Personal

Ja, die SPD, die traditionsreichste Partei Deutschlands, kann wirklich sehr stolz sein auf ihr aktuelles, hoch zivilisiertes, anständiges, gebildetes, intelligentes, sehr demokratisches, menschenrechtsfreundliches (Maas’sches Zensurgesetz), bescheidenes (Martin Schulz, der Sozi-Millionär auf Bürgerkosten) und vor allem so faires Personal, welchem es auf keinen Fall um die Spaltung unseres Landes und unseres Volkes geht und noch viel weniger um den sukzessiven Abbau von Demokratie und Volkssouveränität.

Zu diesem Personal gratulieren wir der ehrwürdigen Dame aus vollem Herzen und hegen nicht wenig Hoffnung, dass so bei der nächsten Wahl womöglich sogar die 15 Prozent machbar sein könnten. Das Projekt „15 Prozent“ dürfte wohl bereits laufen und kein Geringerer als Johannes Kahrs scheint sich an dessen Spitze setzen zu wollen. Auch das könnten die sogenannten „Sozialdemokraten“ schaffen. Glückauf!

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