Grüne Jagd auf Nackt-Werbung

Bild Herrmann: Silke Gebel; 2015 Luisenstadtfest;CC BY-NC-ND 2.0; siehe Link
Grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) säubert ihren Bezirk (Bild Herrmann: Silke Gebel; 2015 Luisenstadtfest;CC BY-NC-ND 2.0; siehe Link)

Berlin – Die grüne Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg trieb ihren Bezirk wegen des Skandals rund um die durch Illegale besetzte Gerhard-Hauptmann-Schule in die Haushaltssperre. Nun verpulvert sie das Steuerzahlergeld bei der Jagd auf Nackt-Werbung.

Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin beantragten Anfang 2014 die Einrichtung einer „Werbewatchgroup-AG“. Diese solle den öffentlichen Raum anhand definierter Kriterien beobachten und vermeiden helfen, dass „sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche“ Werbung die Gesellschaft beeinflusst.

Grüne „No-Go“- Werbung

Die Berliner Sexismus-und Diskriminierungs –Watchgroup war nicht untätig und hatte in der eingerichteten AG – bestehend aus zwölf Frauen und einem Mann – ein Acht-Seiten-Papier ausgearbeitet, die „frauenfeindliche, sexistische und diskriminierende“ Werbung klassifizieren.

Was die Gesellschaftserzieher als „No-Go“ im Bereich Werbung einstufen:  Frauen dürfen nicht als „(willens)schwach, hysterisch, dumm, unzurechnungsfähig, naiv“ dargestellt werden.  Ihre Körper sollen nicht betont bekleidet, sie nicht „ohne Anlass lächelnd inszeniert“ sein. Bilder einer Frau, die kaum bekleidet unter dem Mann „kniet, sitzt oder liegt, während der Mann (vollständig bekleidet) steht“, sind unzulässig.

Das Bezirksamt verdonnerte zudem alle Partner durch sie geschlossene Werbeverträge zur Einhaltung und Beachtung der neuen Bedingungen. Bei Zuwiderhandlungen sei die jeweilige Werbung durch den Vertragspartner abzuhängen, heißt es in einem betreffenden Bericht, der die Unterschrift der grünen Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann trägt. Jene Politikerin, die sich für die Beschlagnahme von Ferienwohnungen zum Zweck der „Flüchtlingsunterbringung“ stark machte, für Geschlechtsunentschlossene diskriminierungsfreie und geschlechtsneutrale Toiletten realisiert sehen möchte und durch die Duldung der illegalen Besetzung dem Bezirk eine Haushaltssperre bescherte.

Grüner Missbrauch der Antidiskriminierungspolitik: Jagd auf Werbung eröffnet

Nun ist es soweit und die Grüne Herrmann bläst zum Halali auf  benannte „sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche“ Werbung. Die 53-jährige, bekennende Lesbe Herrmann investiert einmal mehr hart erarbeitetes Steuergeld und hat Karten drucken lassen, auf der Freizeitdenunzianten „sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche“ Werbung melden können. Ausgezeichnet ist die grüne Aktion durch den Vermerk „Eine Initiative der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Friedrichshain- Kreuzberg Berlin“.

(Bild: Screenshot BV)
Hobbydenunzianten können nun loslegen (Bild: Screenshot BA Friedrichshain Kreuzberg)

Das grüne Ziel: Ganz Berlin soll diesem Diktat unterzogen werden. Vorgabe für die Steuergeld finanzierte Aktion lieferte einmal mehr die Anti-Diskriminierungspolitik der EU und das „wirkungsvollste“ Instrument dieser Gruppierungen, die Antidiskriminierungspolitik. Mit diesem Instrument wird von linkspolitischen Gruppierungen das Ziel verfolgt, möglichst viele Bereiche des Lebens gleichzuschalten. Die Kreuzberger Grünen verwiesen 2014  darauf, dass auf EU-Ebene die Mitgliedsstaaten bereits 2008 in einer Entschließung des Europäischen Parlaments zu den Auswirkungen von Marketing und Werbung aufgerufen worden seien, durch geeignete Maßnahmen zu gewährleisten, dass diese die Achtung der menschlichen Würde und  der Unversehrtheit der Person garantiert werde. (BS)

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