Frauke Petry hat den Zickenkrieg in der AfD entfacht!

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Will jetzt als Parlaments-Single ihren Wählerauftrag erfüllen: Frauke Petry (Foto: JouWatch)

Frau Petry ist eine taffe Frau. Mutter mehrerer Kinder und, so sagt man es sich im inneren Zirkel der NRW-Partei, anscheinend ihrem Ehegatten hörig.
Nun hat Frau Petry eine neue Seite an sich offenbart. Die, des abgezockten und mit gezinkten Karten spielenden Altpolitikers.

Von Holm Teichert

Wir sollten vielleicht einmal vorher mit kurzen Worten ganz einfach erklären, wie das Grundprinzip zwischen Wähler und Politiker funktioniert:
Die Politiker machen den Wählern ein Angebot, eine bestimmte Politik bei verschiedensten Sachthemen zu machen. Bildung, Außenhandel, innere Sicherheit, äußere Sicherheit, Militär, Polizei, Gesundheit, Infrastruktur usw. usf.

Der Wähler versucht sich aus den unterschiedlichsten Angeboten das rauszupicken, was seinen Wünschen und Vorstellungen am ehesten entspricht.
Oftmals (nicht immer, parteilose Einzelkandidaten funktionieren ganz anders), und jetzt wird es schon etwas komplizierter, macht jedoch nicht der Politiker allein das Angebot, sondern er macht es gemeinsam und im Rahmen seiner Möglichkeiten, mit einer bestehenden Struktur, also einer Partei.

Vergleichbar mit einem Markenautohändler, der seinem Kunden verschiedene Preise oder Ausstattungen bei unterschiedlichen Modellen anbieten kann, die im Rahmen seines Mutterkonzerns möglich sind. Es wäre aber utopisch, bei einem Renaulthändler eine Boing 747 bestellen zu wollen. So utopisch, wie bei einem SPD-Kandidaten zu erwarten, dass er Abschieberegelungen für kriminelle Asylanten einfordert oder auf das Leistungsprinzip unserer Wirtschaft setzt. Seine Partei bietet diese Optionen schlicht nicht an, also kann er es auch nicht versprechen.

Frauke Petry bot den Wählern an, gemeinsam mit ihrer Partei, AfD, (und das ist ein wichtiger Satz in diesem Beitrag) massiv für die innere Sicherheit zu kämpfen, die ungebremste Asylflut zu beenden, die Polizeikräfte zu verstärken, die GEZ-Gebühren zu beenden und noch vieles Andere mehr.

Viele Wähler nahmen dieses Angebot an und verließen sich darauf, mit ihrer Stimmabgabe für Frau Petry, ihre Interessen im Bundestag und damit der Bundespolitik vertreten zu sehen.

Dass dies nur gemeinsam mit der AfD geht, ist jedem Wähler uneingeschränkt klar.
Denn, und nun kommen wir zum Hauptpunkt, hätte Frau Petry von Anfang an gesagt, dass sie dies ohne ihre Partei, dafür aber als Einzelkämpfer mit wenigen wirkungslosen Mitstreitern machen würde, wäre sie sicherlich von niemandem gewählt worden.
Klar, wenn mir, um bei unserem Beispiel zu bleiben, ein Renault-Händler verspricht, dass er mir alleine, sogar ohne den Renault-Konzern, ein Flugzeug bauen würde, würde ich dankend ablehnen. So wie der Wähler, der weiß, dass seine Stimme an eine einsam kämpfende und damit völlig machtlose Petry verschwendet wäre.

Und genau hier beginnt der Wählerbetrug durch Frau Petry.

Sie ließ alle Wähler im Glauben, für und mit der AfD anzutreten, um die Wählerinteressen durchzusetzen. Doch insgeheim plante sie genau das Gegenteil. Sie hatte nach eigener Aussage schon lange vor, der Fraktion der AfD im Bundestag erst gar nicht beizutreten, bzw. diese direkt wieder zu verlassen. Frei nach dem Motto, „Hauptsache, erst mal drin…“

Sie hat also meiner Meinung nach schwersten Betrug am Wähler betrieben. Sie hat ihrer Partei massiv geschadet und diese unnötig geschwächt. Es ist ein schäbiges Spiel, was sie da getrieben hat.

Es ist verachtungswürdig, es ist ekelhaft, sie ist nicht nur der AfD in den Rücken gefallen, sondern direkt dem ganzen Land und den Deutschen, die sich gegen die Überfremdung wehren wollen.

Auch ich, das will ich noch schnell ausführen, bevor mir einer mit erhobenem Zeigefinger kommt, bin aus der Partei Pro NRW ausgetreten, für die ich im Essener Rathaus sitze.
Anders als Frau Petry, habe ich aber vorab mit meinem Parteivorsitzenden gesprochen, ihn von meinem Entschluss in Kenntnis gesetzt und ihm angeboten, meinen Abgeordnetenplatz an die Partei zurückzugeben. Denn nicht ich persönlich wurde von den Wählern gewählt, sondern meine Partei.

Die Partei nahm die Gelegenheit wahr, bat mich noch um ein paar Tage Zeit, bis ich offiziell austrat, um vorher schon reagieren zu können.Danach einigten wir uns, dass ich den Abgeordnetenplatz weiterhin besetzen solle, da mir die Partei auch weiterhin vertraute, dass ich in ihrem Sinne und dem unserer Wähler weiter agiere.

Und so geschah es dann auch.

Ich bin offiziell parteilos, vertrete aber nach wie vor die Interessen von Pro NRW. Das geht sogar soweit, dass ich mich vorher mit dem Vorstand abspreche, um bei Abstimmungen der Parteilinie folgen zu können. Meinen Austritt gab ich dann mittels einer Presseerklärung bekannt.
Alle Interviewanfragen, egal ob WAZ, Der Westen, Focus, oder wer auch immer noch anfragte, lehnte ich ab, da ich wusste, dass, egal was ich sage, es gegen meine ehemalige Partei verwendet werden würde. So kann man es also auch machen.

Frau Petry, geben Sie Ihr Mandat zurück. Lassen Sie ein würdiges Parteimitglied nachrücken. Sie sind es Ihren Wählern schuldig!

Wandere aus, solange es noch geht!
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