Die Nazi-Schläfer in den großen Parteien

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Überall Nazis, oder was?(Foto: Collage)

In den letzten Monaten vor der Bundestagswahl waren die Begriffe „Fake-News“ und „Verschwörungstheorie“ allgegenwärtig. Jegliche Kritik an der Flüchtlingspolitik wurde mit dem Urteil „Nazi“ abgetan. Sogar die Sonne stand unter dem Verdacht ein Nazi zu sein, da sie versucht, jeden braun zu machen. Aber nicht jede Verschwörungstheorie war tatsächlich nur eine Verschwörung. Denn:

Von Klaus Peter Schäfer

Die Nazischläfer in den Parteien waren keine Verschwörungstheorie

Die Tatsache, dass auch die sogenannten etablierten Parteien in Deutschland ihre eigenen Nazis im Versteckten hielten, ist bewiesen. Das hat sogar das öffentlich-rechtliche Systemfernsehen ausführlich berichtet. 3,37 Millionen wahlberechtigte Nazis, die als Schläfer getarnt in den letzten Jahren absichtlich bei anderen Parteien Unterschlupf suchten. Und mit absichtlich falsch abgegebenen Stimmen wähnten sich die etablierten Parteien in der Vergangenheit in Sicherheit. Nicht wissend, dass parteiinterne Nazis auf die passende Gelegenheit warten, um Deutschland regierungsunfähig zu machen.

Foto: Screenshot/Facebook
Foto: Screenshot/Facebook

Allein 40.000 Nazis, die bei den Grünen Unterschlupf gesucht hatten, konnten jetzt endlich ihre Partei wählen. Bei den Liberalen waren es rund 50.000 Nazis. Erschreckend: Auch die SED-Nachfolgepartei, die Linke, verbarg hinter ihren sozialistischen Mauern 430.000 Nazischläfer, die nur auf eine passende Gelegenheit gewartet haben. Hinter Martin Schulz und seinen Genossinnen und Genossen warteten 500.000 Nazis auf die Zeit der Rückkehr und aus den Reihen der gemäßigten Rechten, also der CDU/CSU haben sich nun endlich 1,07 Millionen Wähler als Nazis geoutet. Die hinterlistigste Taktik aber verfolgten die Nazis, die sich unbemerkt in die Reihen der Nichtwähler gemischt hatten, immerhin 1,28 Millionen. Jahrzehnte lang taten sie so, als sei ihnen die Politik völlig egal – dann schlugen sie zu. Die Schläfer in den Parteien gaben ihre Wahlstimme – wahrscheinlich angewidert – dem politischen Feind. Der freute sich über den Zuspruch, koalierte solange mit Hinz und Kunz, bis die einmal vertretenen Ansichten der berühmte Schnee von gestern waren. Die normalen Gewohnheitswähler ließen sich – egal in welcher Partei – schleichend assimilieren. Nicht aber die versteckten Nazis. Die warteten geduldig wie die Katze vor dem Mauseloch um den richtigen Moment abpassen zu können.

2,09 Millionen Partei-Nazis und 1,28 Millionen Nichtwähler-Nazis wählten plötzlich die AfD, so berichten es die Medien. Dazu kommen noch über 3 Millionen Neu-Nazis, wie z. B. 1,5 Millionen wahlberechtigte Russlanddeutsche, die früher meist CDU gewählt hatten, seit der Flüchtlingskrise aber in das Lager der AfD abgedriftet sind. Das hat mit der Heimatliebe der Russlanddeutschen zu tun, die Flüchtlinge als Werkzeug der herrschenden Elite zur Zerstörung Europas sehen. Ja, ja die bösen Russen wieder. Ich sage an dieser Stelle schon einmal: Благодарим вас за поддержку.

„Wir wollen unsere Nazis zurück“

Die Infiltration im Geheimen, ärgert die geschädigten Parteien. Schon einen Tag nach der Wahl hat man öffentlich darüber debattiert, wie man die verlorengegangenen Wähler, also genaugenommen die parteiinternen Nazis, zurückgewinnt. Dies ginge ja nur mit einem Ruck nach rechts oder einer initiierten Neuwahl. Wenn man keine Mehrheitsregierung bilden kann, muss der Wähler noch einmal ran. Und dann könnten die verlorengegangenen Nazis vielleicht wieder dahin, wo sie hingehören. In ihre alten Parteien.

Die neue Nazi-Definition

 Ich bin ja froh, dass man den Begriff Nazi mittlerweile entkriminalisiert und damit neu definiert hat. War früher jemand ein Nazi, der das dritte Reich mit seinen unmenschlichen Verbrechen bejubelte, jemand der Juden hasste und ihnen nur schlechtes an den Hals wünschte; jemand der am 20. April Hitlers Geburtstag feierte, der im Keller eine Hakenkreuzflagge hisste oder mit dem NSU Dönerbuden zerstörte, so ist der Nazi von heute sozialisiert und ungefährlich. Heute ist er nur noch ein unzufriedener Arbeitsloser, der die Frechheit besitzt, die gleichen Ansprüche wie ein syrischer Flüchtling zu stellen. Der Nazi heute ist ein Otto Normalbürger, der keine Schwulen als Ehepartner mag, der keine Burka mag, der keinen Koran mag; einer der möchte, dass seine Kinder unbedroht in die Schule gehen können und seine Tochter nicht auf dem Spielplatz von Afrikanern vergewaltigt werden; einer, der sich eine gut bezahlte Arbeit wünscht; jemand der sich freut, wenn es in Kindergärten noch Weihnachtsfeiern und Christbäume gibt; jemand, der sich als Deutscher fühlt.

Die Opfer des Nationalsozialismus tun mir – das muss ich an dieser Stelle betonen – wirklich leid. Für sie ist die neue Definition eine Beleidigung. Bildlich gesprochen: War der Nazi früher jemand, der wahllos, absichtlich und mit Genuss Tiere schlachtete, so ist der Nazi heute ein Sonntags-Spaziergänger, der unbemerkt und unabsichtlich Ameisen platt tritt.

Früher waren die Nazis noch keine Versager und sozial benachteiligte. Sie waren Verbrecher aus den Reihen der Eliten. Sie kamen aus der Großindustrie; sie förderten gesteuerte Kräfte mit Geldzuwendungen, Kräfte, die ein System anstrebten, in dem der Bürger nicht viel zu melden hatte. Die Nazis waren erst so richtig auf dem Vormarsch, als die Machtspielereien in den Präsidialkabinetten nach 1930 die Deutschen regelmäßig an die Wahlurnen zwang. Als klare Mehrheiten zur Regierungsbildung fehlten und der Reichspräsident mit vielen Notverordnungen und genau genommen ohne das Parlament regierte. In der Endphase der Weimarer Republik gab es bürgerkriegsähnliche Zustände. Die führenden Politiker taktierten um die Zukunft des Staates. Um eine Zukunft, die nicht parlamentarisch sein sollte, da man sonst die eigenen überwiegend wirtschaftlichen Interessen nicht hätte durchsetzen können. Also irgendwie ganz genau so wie heute.

Die echten Nazis sind nicht in der AfD

 Auch wenn man AfD-Wähler – wie oben beschrieben – gern als Nazis bezeichnet (was durch die neue Definition gar nicht schlimm ist), so sitzen die tatsächlichen Verbrecher in ganz anderen Gremien. Es ist, wie es war. Sie sind die, die Unruhe im Land stiften, die gegen das Grundgesetz verstoßen, die die Fäden in der Hand halten, die mit den Medien und mit viel Geld steuernd und nach eigenen Interessen in das Schicksal der Nation eingreifen. Sie sind es, die Flüchtlinge ins Land holen. Flüchtlinge, die per Definition gar keine sind und nur als Druckmittel für die Aufrechterhaltung des Niedriglohnsektors gebraucht werden. Sie sind es, die Koalitionen solange zusammenstellen, bis jeder seinen Posten, seine Pension und seine Schmiergelder sichern kann. Und nebenbei haben sie es durch den ausgeübten Druck geschafft, dass rund 87 Prozent der Wähler dieses Treiben nicht durchschauen. Und genau diese 87 Prozent bezeichnen jetzt diejenigen als hirnlos, die es durchschauen. Das ist doch hirnlos, oder?

 

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