Bahama statt Jamaika

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Bahama: Die Flagge der konservativen Mehrheit. Man muss den Apfel nur noch pflücken. (Foto: Screenshot)

Wer soll mit wem koalieren, fragen sich Politik und Medien. Dabei ist der Wählerwille ganz einfach zu interpretieren. Und eine nette Flagge gibt’s auch dazu.

Von Volker Kleinophorst

Seit Sonntag Abend wird in meinem Umfeld diskutiert, wie ja auch in den medialen Quasselbuden. Was hat der Wähler bloß gemacht. Wie soll es weitergehen. Das Wort Neuwahlen machte schnell die Runde.

Davon halte ich überhaupt nichts. Der Wähler hat gewählt, passt uns nicht, lass uns noch mal neu wählen. Motto: Wir wählen jetzt so lange, bis und das Ergebnis passt. Der Wähler hat keine Koalitionsoptionen gewählt, sondern Parteien. Von denen er erwartet, dass sie sich zusammenraufen. A la Merkel würde es heißen: Ist mir egal, ob das Ergebnis gefällt. Jetzt ist es halt da.

Wenn mit der AFD eine Partei grundsätzlich von den anderen Parteien weiter ausgegrenzt wird, kann das natürlich nicht funktionieren. Da will man lieber die „Ist ja eigentlich abgewählt“-Koalition von CDU und SPD. Was für ein Hohn. Oder die Koalition ohne Schnittmenge aus CDU, FDP und den Grünen genannt Jamaika.

Dabei liegt ganz in der Nähe von Jamaika eine Inselgruppe, deren Flagge symbolisiert, was der Wähler eigentlich will. Die Bahamas. Der Fahne ist schwarz, gelb, blau.

Man hätte eine inhaltliche Schnittmenge. Es wäre ein Aufbruch. Merkel müsste allerdings vorher „entsorgt“ werden. Und noch ein paar Andere.

Auf nach Bahama.

PS.: Die CSU habe ich nicht extra aufgeführt. Die hat ja nur noch lokale Bedeutung.

Wandere aus, solange es noch geht!
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