CSU-Spitzenkandidat Jochim Herrmann erhält kein Bundestagsmandat

(Bild: JouWatch)
Joachim Herrmann (CSU) (Bild: JouWatch)

Joachim Herrmann, CSU-Spitzenkandidaten und  bayerische Innenminister kam bei der gestrigen Bundestagswahl zwar auf Platz Eins der CSU-Liste. Jedoch nicht als Direktkandidat. Nachdem die CSU in Bayern so viele Direktmandate erringen konnte, wird der als Bundesinnenminister gesetzte Herrmann kein Bundestagsmandat erhalten. „Bystron in, Herrmann out“, so das Kurzstatement vom bayerischen Landesvorsitzenden und neugewählte Bundestagsabgeordnete der AfD, Petr Bystron.

CSU-Spitzenkandidaten und bayerische Innenminister zieht trotz Listenplatz Eins nicht in den Deutschen Bundestag ein. Die CSU holte in 46 bayerischen Wahlkreisen jeweils das Direktmandat und hat somit alle Direktmandate im Freistaat gewonnen. Über die Liste stehen der Partei keine weiteren Mandate zu.

Joachim Herrmann strebt in der neuen Bundesregierung das Amt des Bundesinnenministers an, das derzeit von Thomas de Maizière (CDU) geleitet wird. Dass Herrmann nicht in den Bundestag einziehen wird, bedeutet noch nicht das Ende seiner Ambitionen für das besagte Ministeramt. Jedoch gilt es aktuell, nach dem Wahldesaster der CSU, als unwahrscheinlich, dass Herrmann diesen Posten besetzen wird.

Ein Kurzstatement von Petr Bystron, bayerische Landesvorsitzende und neugewählte Bundestagsabgeordnete der AfD gegenüber JouWatch: „Bystron in, Herrmann out“. (SB)

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