Anabel Schunke: Unser Sozialstaatssystem belohnt den Faulen und bestraft den Fleißigen!

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Rentner wegen Armut zum Flaschensammeln verurteilt (Foto: Collage)

Wisst ihr, uns Liberalen und Konservativen, vor allem jenen, die am gestrigen Tage AfD gewählt haben, wird ja gerne unterstellt, wir seien unmoralisch, vermutlich auch gefühlskalt , nicht für soziale Gerechtigkeit.

Von Anabel Schunke

Dabei bin ich sehr wohl für Gerechtigkeit. Wenn ein Rentner oder eine Rentnerin nach vier Jahrzehnten Arbeit Flaschen sammeln gehen muss, oder eine Alleinerziehende am Ende des Monats kein Geld mehr für Essen hat, dann finde ich das nicht gerecht. Dann finde ich das sogar so ungerecht, dass ich augenblicklich heulen könnte, weil ich weiß, wie demütig und bescheiden viele dieser Menschen sind, während andere nur die Hand aufhalten.

Ich finde es nicht gerecht, dass jemand der sein ganzes Leben gearbeitet hat, nach einem Jahr genauso viel bekommt wie jemand, der nie gearbeitet hat. Dass unser Sozialstaatssystem den Faulen belohnt und den Fleißigen bestraft.

Für mich stellt man Gerechtigkeit eben nicht mit der Gießkanne her und schon gar nicht damit, dass wir mit Steuergeldern, für die andere gearbeitet haben, Menschen aus fremden Ländern dauerhaft alimentieren. Gerechtigkeit herrscht da, wo man hinschaut, wer wirklich Hilfe braucht. Dann ist auch für diejenigen, die es wirklich verdienen, von allem mehr da.

Natürlich soll es in einem Land wie unserem eine soziale Absicherung für all jene geben, die unverschuldet in Arbeitslosigkeit und Armut geraten sind. Und natürlich ist es im Rahmen der humanitären Verantwortung eines Landes auch in Ordnung, eine für das Land zu verkraftende Zahl von Flüchtlingen aufzunehmen und ihnen temporären Schutz zu bieten. Asyl in seiner ursprünglichen Form (bevor es von der deutschen Regierung ad absurdum geführt wurde) ist erst einmal ein Recht und sollte nicht an wirtschaftliche Verwertbarkeit, Integration etc. geknüpft sein. Dafür sollte es aber auch wieder erlöschen, wenn der Asylgrund verfällt. Die heutige Möglichkeit, nahtlos aus einem befristeten einen dauerhaften Aufenthalt und schlussendlich die deutsche Staatsbürgerschaft zu machen, muss augenblicklich gestoppt werden. Diese Menschen haben mehrheitlich weder einen Chance, sich hier langfristig und gut in den deutschen Arbeitsmarkt, noch in die kulturellen Gepflogenheiten zu integrieren. Und nein, es ist nicht gerecht, wenn wir ein Leben lang für diese Menschen und ihre Kinder zahlen müssen.

Wer das Prinzip der Gerechtigkeit, der Solidarität zwischen den Bürgern eines Landes so weit ad absurdum führt wie unsere Politiker, wer mittlerweile ausländisch Straftäter und Islamisten genauso versorgt wie die alleinerziehende Mutter oder den alleinerziehenden Vater, der muss sich jedenfalls am Ende nicht wundern, wenn die Bereitschaft, sich solidarisch zu zeigen in der Bevölkerung schwindet.

Leidtragende sind jene, denen es sowieso schon schlecht genug geht.

 

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