„Frau Merkel bummelt durch Stralsund“ – ein Trauerspiel

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Das neue Dreamteam für den Bundestagswahlkampf? (Foto: Collage)

Vera Lengsfeld ist es aufgefallen. Sie hat bemerkt, daß ausgesprochen viele Zeitungen und Blogs die gleiche Überschrift verwendeten. Die Schlagzeile lautet fröhlich: „Merkel bummelt durch Stralsund.“

Zeit Online, Hamburger Abendblatt, Frankfurter Neue Presse, zeit.de, welt.de, arcor.de, t-online.de, cellesche-zeitung.de, mobil.rhein-zeitung.de, radiodresden.de, ostseewelle, um nur die ersten Google-Ergebnisse aufzuzählen, alle verwenden die gleiche Formulierung. Es sieht fast wie ein Pressetext der Kanzlerin aus.

Es ist tatsächlich unmöglich geworden, nicht das Wort Einheitspresse zu verwenden. In der DDR war das gängige und alltägliche Praxis, die als normal und egal angesehen wurde. Daß diese Verhalten allerdings heute erneut anzutreffen ist, stellt eine mindestens große Schande für die Medienlandschaft der Bundesrepublik dar. Es dürfte niemanden mehr verwundern, der die zwölfjährige Amtszeit von Frau Merkel bisher aufmerksam beobachtet hat. Wo geht das noch hin? (RH)

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