Huch, der SPIEGEL und die Angst der Frauen vor den „Flüchtlingen“

Foto: Durch 271 EAK MOTO/Shutterstock
Gewalt gegen Frauen - Für die Grünen kein Thema für die Öffentlichkeit? Foto: Durch 271 EAK MOTO/Shutterstock

„Frauenangst vor Flüchtlingen – Wie konnte das passieren?“, fragt „Der Spiegel“. Allein die Frage lässt die Halsschlagadern schwellen. Die Autor/Innen heißen Annette Meiritz und Anna Reimann. Sie fragen gleich in der ersten Zeile semantisch weiter: „Müssen Frauen Angst haben, weil mehr Flüchtlinge im Land sind?

Von Oliver Flesch

Und die Herr/innen antworten sofort selbst, in dem sie ein paar Fälle aus den letzten Wochen aufzählen: Da ist die 16-Jährige in Oberbayern, die von mehreren Afghanen vergewaltigt wurde; die Frau aus Rosenheim, die ein abgelehnter Asylbewerber aus Nigeria vor zwei Wochen vergewaltigte, als sie durch den Park joggte; der Herr mit dem dunkleren Teint aus Ghana, der in Bonn vor Gericht steht, weil er ein zeltendes Paar mit einer Säge bedrohte und die Frau vor den Augen ihres Freundes vergewaltigte; die  vier „Männer“ aus Eritrea, die in Dessau in U-Haft sitzen, nachdem sie eine 56jährige (!) Flaschensammlerin (der ging’s ja noch nicht dreckig genug) vergewaltigten; der syrische „Flüchtling“, der seine 20jährige Ex-Freundin mit Zigaretten verbrannte und mit Messern stach; der  Scheinasylanten Hussein Khavari aus Afghanistan, der in Freiburg die erst 19jährige Mari Ladenburger ermordete und nun vor Gericht jammert: Maria hat mein Leben zerstört.

So weit, so erschreckend. Doch dann kommt es wieder, das lahmste Relativierungs-Argument der Flüchtlings-Geschichte: Deutsche vergewaltigen und morden doch auch! Wörtlich: „Sexuelle Gewalt gibt es überall, sie ist ein Teil von Deutschland, sie war es schon immer.“

Nehmen wir mal an, es wäre so, dann gäbe es bei aller Liebe überhaupt keinen Grund auch noch Vergewaltiger und Mörder aus Absurdistan zu importieren! Im Gegenteil, oder?! Unabhängig davon, die Behauptung, „Deutsche vergewaltigen und morden auch!“, stimmt einfach nicht. Richtig müsste es heißen: „Deutsche vergewaltigen und morden viel seltener und vor allem:  anders “.

„Der Spiegel“:„Biodeutsche Väter, Brüder, Söhne, Nachbarn, Ehemänner, Lebenspartner, Bekannte, Unbekannte verüben Vergewaltigungen, man kann die Zahl jedes Jahr in der Kriminalitätsstatistik nachlesen. Vergewaltigt wird in der eigenen Wohnung, in der katholischen Kirche, in der Ehe, auf dem Oktoberfest, auf der Uni-Toilette, in der Nachbarschaft, auf dem Festival, nach der Disco. Die Täter kommen aus allen Bevölkerungsgruppen.“

(Fast) alles Quatsch. Vor 2015 gingen die Vergewaltigungszahlen Jahr für Jahr runter. Dass es immer noch viel zu viele deutsche Täter gibt, liegt a u c h daran, dass die Kriminalitätsstatistik nicht zwischen „Biodeutschen“ und  „Migrations-Deutschen“ unterscheidet. Die klassische Vergewaltigung, „Mann springt im Park aus Gebüsch und fällt über fremde Frau her“, ist unter Deutschen nahezu ausgestorben. Wann wurde denn zum Beispiel das letzte Mal eine Frau von einem „Biodeutschen“ auf dem Oktoberfest vergewaltigt? Eben.!!

Deutsche Vergewaltigungen sind meist Beziehungstaten. Laura will Benny nicht mehr „rüberlassen“, er nimmt sie sich mit Gewalt; oder Freundin macht Schluss, Freund versucht sich einer „Abschiedsnummer“ zu erbetteln, sie lehnt ab, er fällt über sie her.

Nicht missverstehen, liebe Jourwatch-Leser, wir möchten diese Art Vergewaltigungen keineswegs relativieren, nur: Wenn der Benny die Laura vergewaltigt, so ist das eine (schreckliche) Sache zwischen Benny und Laura, die aber eben keinen Einfluss auf die Ängste unserer 40 Millionen deutschen Frauen hat. D a s ist der entscheidende Unterschied zu den Vergewaltigungen und Morden, die von „Flüchtlingen“ verübt werden. Denn d i e vergewaltigen und ermorden eben oft n i c h t die eigene Frau (weil sie gar keine haben). Die jagen alles, was nicht bei drei auf’m Baum ist. Jung, alt (von 9 bis 99!), hübsch, hässlich, dick, dünn, ganz egal, interessiert die überhaupt nicht. Die sehen ihre Opfer nicht als Menschen, nur als Fleisch, an denen sie ihren Druck ablassen können.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Migranten: Gruppenvergewaltigungen. Die sind unter Biodeutschen kaum möglich. Ein Bekloppter findet sich immer, auch zwei, meinethalben auch drei, aber neun? Wie in Wien passiert, als eine deutsche Lehrerin von Migranten (sie hießen Mohammed, Nazar, Alaa usw.) bestialisch vergewaltigt wurde.

Nehmen wir an, es wären neun Biodeutsche gewesen. Was wäre passiert? Mindestens sechs von ihnen hätten versucht, ihre geisteskranken Freunde abzuhalten, die Polizei gerufen oder w e n i g s t e n s nicht mitgemacht.

Ganz anderes Goldstücke von SPD-Kandidat Martin Schulz, die Menschengeschenke der GRÜNEN Göring: Alle rauf! Da kennen die nix.

Das scheinen schließlich zähneknirschend auch Hanni & Nanni vom „Spiegel“ zu begreifen, sie schreiben:

„In der letzten bundesweiten Kriminalitätsstatistik Ende April lagen Zuwanderer, wie schon in den Vorjahren, in einigen Feldern deutlich über dem Schnitt – unter anderem bei Vergewaltigungen. Die Zahl dieser Taten ist angestiegen, Ausländer sind überproportional vertreten, und die meisten Täter sind weiterhin Deutsche.“

„Biodeutsche?“ Natürlich nicht, „nur“ Pass-Deutsche!
„Doch die Zahlen mischen sich mit einem abstrakten Gefühl des Unwohlseins. Wer nach Vergewaltigungsfällen sucht, wird häufig auf Verdächtige stoßen, die nicht in Deutschland geboren sind. Auch, weil jedes Kleinstadtverbrechen binnen Minuten zehn-, zwanzig-, hunderttausend Smartphones im ganzen Land erreicht.“

Ach so! Schuld an den Ängsten der Frauen sind also nicht die „Flüchtlinge“, sondern die Smartphoner. Aber dann packen Hanni & Nanni ihre Balkone auf den Tisch und geben zu, dass auch sie sich kaum noch raus trauen: „Es gibt in dieser Gemengelage nicht wenige Frauen… die durch die Häufung und die Brutalität der einzelnen Fälle verunsichert sind und genauer überlegen, ob der Radweg durch den Park strategisch günstig liegt.“

Aber „diese Frauen“, so Hanni & Nanni, „finden (angeblich) keine Partei, die die Situation breit und konstruktiv thematisieren würde.“

Eine weitere Lüge. Ein paar Millionen Frauen, die ihren Kopf nicht nur zum Haare kämmen nutzen, haben diese Partei längst gefunden. Sie nennt sich AfD.

Die Schuld an den Ängsten der Frauen geben die Autorinnen auch den „demokratischen Parteien“. Und klagen völlig zu recht: „Dabei ist der Schutz von Frauen ein urlinkes Thema. Selbst Linke, Grüne und SPD besetzen es im Zusammenhang mit Flüchtlingen aber nicht offensiv. Das haben sie in den vergangenen zwei Jahren höchstens halbherzig und verdruckst getan. … … Zu groß ist die Furcht vor dem Rassismus-Vorwurf, wenn man die Herkunft der Täter und Probleme, die vielleicht mit dieser zu tun haben, thematisiert.“

Und natürlich haben Hanni & Nanni auch Lösungen parat, die allerdings noch nicht mal in den Kinderbüchern von Enid Blyton funktioniert hätten: „Sie (die Parteien) sollten sich gleichzeitig politisch intensiv um jene Flüchtlinge kümmern, die verunsichert sind von neuen Rollenbildern – in Schulen, in Integrationskursen, in Ausbildungsbetrieben.“

Mensch, Hanni, Mensch, Nanni, wacht gelegentlich auf! Da legt sich eher meine französische Bulldogge einen Leckerli-Vorrat an, als dass ein Mann seine Einstellung ändert, der von klein auf damit aufwuchs, dass Frauen Menschen zweiter Klasse sind, über die man zu jeder Zeit und an jedem Ort frei verfügen kann!

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.