So einfach geht das: Nigerianischer Kinderschänder taucht einfach unter

Neuburg/ Bayern – Der Missbrauchsprozess am Neuburger Amtsgericht gegen einen 25-jährigen, aus Nigeria stammenden Asylanten, der eine Siebenjährige vergewaltigt haben soll, wird sich weiter verzögern. Denn: Der Angeklagte, der im Frühjahr nach dem letzten Verhandlungstag vorläufig aus der Untersuchungshaft entlassen worden war, ist am Montag einfach nicht zur Verhandlung erschienen.

Der aus Nigeria stammende 25-jährige Asylant ist angeklagt, sich im Sommer 2016 zweimal an einem siebenjährigen Mädchen sexuell vergangen zu haben. Das ebenfalls in der Gemeinschaftsunterkunft in Neuburg untergebrachte Kind, soll von dem Schutzsuchenden mit dem Finger penetriert worden sein.

Rechtsstaat 2017: Einfach untertauchen 

Der Angeklagte hatte die Vorwürfe laut der Lokalzeitung Donaukurier an den vergangenen Prozesstagen bestritten, wobei das Kind den Angeklagten jedoch schwer belastet habe. Ebenso eine Gutachterin, die die Glaubwürdigkeit des Kindes untersucht hatte und am Montag die Ergebnisse des Gutachtens, dessen Erstellung mehrere Monate gedauert hatte, vorstellen sollte.

Weil der Angeklagte bereits vorher mehrere Monate in Untersuchungshaft gesessen hatte und nicht noch weitere Monate im Gefängnis verbringen sollte, wurde er im Frühjahr vorläufig auf freien Fuß gesetzt. Seit Juli habe sich der Nigerianer trotz Meldeauflage nicht bei seinem Betreuer rückgemeldet.

Nun fehlt von dem Angeklagten jede Spur. Der zuständige Jugendrichter habe erneut Haftbefehl erlassen. Nun wird nach dem 25-jährigen mutmaßlichen Kinderschänder gefahndet. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...