Schlacht um Israel: BILD zieht in den Krieg – Unternehmen AfD

Foto: Collage/Shutterstock
Ein harmonisches Bild, oder? (Foto: Collage/Shutterstock)

„Geistesgestört“, befanden die Historiker hinterher, als Adolf Hitler, Stunden vor Kriegsende, im Bunker keifte: “General Wenck, entsetzen Sie mir Berlin!“ Der Gröfaz „wußte“ schon nicht mehr, dass die Russen-Panzer nebenan längst den Reichstag zermalmten. In ähnlich letalem Zustand muß sich Julian Reichelt, Springers „Chefredakteur der Chefredakteure“, befinden. Er schickte seinen Embedded Cup of Tea – Nachfolger Paul Ronzheimer in die Mutter aller Schlachten, nach Israel. Wahl-„Kampf!“ Etappenziel: Genosse Ronzheimer, entsetzen Sie mir Deutschland von der AfD.  Und die Ronz-Nase dackelte los …

Von Peter Bartels

Das „Unternehmen Barbarossa“ hatte offenbar mäßigen Erfolg. Es reichte nur zu einer kleineren Depesche auf Seite 2, über SPD-Schröder-Freund Putin: „Was man in Israel über die AfD denkt“. Dazu aber ein Foto der entschlossen gekämmten Ronz-Nase mit Bart und Brille. Und dann berichtet er aus „breeen-nend heis- sem Wüsten-Sand: „Wenn am Strand von TEL Aviv über deutsche Politik diskutiert wird, dann muß etwas Großes passiert sein…“

„Großes?“ „Diskutiert?“ Wüstenfuchs Rommel etwa schon wieder vor „Al Alamein“, diesmal ums Eck, Tel Aviv?? Jedenfalls ballert Reichelt’s Wunderwaffe Ronz-Nase schon mal die V1 los:

„Hier, bei 32 Grad, Mitte September, scheint eigentlich nichts weiter weg als deutscher Wahlkampf.“

Herr, erbarme Dich … Warum dann hat der Feldherr mit Biolaub und roter Socke seinen „Steiner“ überhaupt in die Handtuch-Schlacht nach TEL Aviv geschickt? Weil der unbedingt in die Schlacht um`s Kalte Büfett wollte, das in Israel immer labberig schmeckt, koscher halt? Und jetzt ist „nichts weiter weg als die Wahlen in Deutschland?“ Christus, erbarme dich …

Aaachtunng!! Ronzheimer zündet jetzt Wunderwaffe V2: Aber die AfD sorgt dafür, dass auch in Israel über die Wahl gesprochen wird. Und (Doppelaaachtuung!) „viele sind verstört darüber, was in Deutschland derzeit passiert.“

Erst ist der Wahlkampf in Deutschland weiiit weg, plötzlich interessieren sich wenigstens Ronz-Nase‘s israelische Freunde dafür. Jedenfalls jene, die er in dieser Woche in Tel Aviv getroffen hatte. „Immer und immer wieder“ wollten sie mit der AS-Ledernacke über die AfD sprechen. Herr, erbarme dich … Sogar nachts, als sie sich heldenhaft durch die Clubs der Stadt kämpften. Die Diskussionen müssen wie die Stalin-Orgel gejault haben:

„Ich habe gelesen, dass diese Partei stolz auf deutsche Soldaten im Zweiten Weltkrieg sein will“, keucht angeblich eine Sarah (32), wahrscheinlich zwischen zwei Araks und klimperte mit den Eiswürfeln im milchigen Anisschnaps-Glas. Dieser Schrei-Angriff  muß fast der „Heimatschuß“ für Ronz-Nase „Steiner“ gewesen sein. Aber es kam schlimmer. Ronz-Nase (32) ernannte sich flugs zum „jungen Deutschen“ und war „erst einmal sprachlos“. Dann, nach der Zungenlähmung, die heldenhafte Aufklärung:

AfD-Chef Alexander Gauland hatte … wörtlich (!!!) gesagt: „Und deshalb, liebe Freunde, haben wir auch das Recht, uns nicht nur unser Land, sondern auch die Vergangenheit zurückzuholen. Wenn die Franzosen zu Recht stolz auf ihren Kaiser sind und die Briten auf Nelson und Churchill, haben wir das Recht, stolz zu sein auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.“

Luftschutz-Sirenen! Nazi-Alarm! ER kommt gleich wieder um die Ecke. Dabei hatten die Russen seine Rübe doch so gut im Schuhkarton versteckt. Und so ronzt die Ronz-Nase bedrückt los: „In Israel kennt man jetzt Gauland als den hässlichen Deutschen. Die JERUSALEM POST berichtet über Juden in Deutschland, die Angst vor der AfD haben … Der israelische Botschafter warnt vor einem Einzug in den Bundestag.“ Krawumm, aber auch!! Dann holt „Steiner“ Ronz-Nase  die „Dicke Berta“ aus dem Arsenal: „Für die AfD sind diese Reaktionen gefährlich … Sie hatte versucht, sich israelfreundlich zu zeigen, Argumentation: Durch die Flüchtlinge wachse der Antisemitismus in Deutschland.

Die Ronz-Nase: „Wenn „man“ in Israel über Antisemitismus spricht, dann sind nicht die Flüchtlinge das Thema, sondern die AfD.“ Dann zitiert er einen „passenden“ IT-Unternehmer (42), der dauernd um die Welt reist, trotzdem etwas Deutsch spricht, der immer wieder die Sätze von Gauland „durchgelesen hat“ ( Ronzheimer kennt offenbar nicht mal das AfD-Programm!). Aber: „Und er konnte nicht aufhören, mich immer wieder zu fragen, warum Gauland so spricht wie er spricht.“ Und: „Es macht mir Angst, dass ein Politiker so Wahlkampf macht … ob er eigentlich weiß, was diese Sätze in mir auslösen…?“ Da wird die AS-Ledernacke „Steiner“ zum weisen, aber sprachlosen Nathan: „Auch darauf hatte ich keine Antwort.“

Aber Sie hatten hoffentlich ein paar schöne Tage in Israel, „junger“ Mann!? Ich hätte Sie fristlos gefeuert, wenn Sie mir nach drei Tagen mit so einer gequirlten Kacke gekommen wären. Für jeden Tag mehr in der Sonne, hätte ich Sie den Großraum putzen lassen.

Mit der Zahnbürste …

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