Roboter und Pflegekräfte Hand in Hand?

Foto: Durch Willyam Bradberry/Shutterstock
Die Zukunft der Pflege (Foto: Durch Willyam Bradberry/Shutterstock)

Während für viele die Zukunft eintönig und grau erscheinen mag, malen andere diese in leuchtenden Farben.

Die Trendforscherin Birgit Gebhardt mit eigenem Institut in Hamburg und mit Kunden wie Audi, BMW, Procter & Gamble sowie Bayer ist vermutlich eine von den letzteren und schillernden. Sie ist der Ansicht, daß die Robotertechnik nicht nur die Arbeitswelt in der Industrie verändern wird, sondern auch das Gesundheitswesen und den Pflegebereich.

So verkündet Frau Gebhardt, daß sich die Pflege alter und kranker Menschen wesentlich verändern wird, indem Roboter zum Einsatz kommen werden, die nicht nur handwerkliche Tätigkeiten verrichten werden. Die Maschinen würden mit den Menschen sprechen, mit ihnen interagieren und sie zum Beispiel zum Hirnjogging gegen Demenz animieren. Weiter ist die Trendforscherin der Meinung, Roboter würden viel stärker als bisher die Wünsche der Pflegebedürftigen erfüllen können und es sei nur eine Frage der Zeit, bis Roboter so günstig seien, um auch im häuslichen Bereich eine stärkere Rolle zu spielen. Zudem zeichne sich ab, daß ein Einsatz von Pflegekräften am Ende teurer sein werde als ein Roboter.

Wörtlich sagte Frau Gebhardt, „Die Roboter werden dann weich und flauschig wie ein Haustier sein, die auf den Schoß gesetzt oder mit ins Bett genommen werden können“. Auch reden und spielen könne man mit dieser Technik. Roboter als Kommunikationszentrale und als Rollatorersatz bei gemeinsamen Spaziergängen. (RH) (Quelle Heise-online/dpa)

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