Frankreichs Sozialisten müssen Parteizentrale verkaufen

Bild: Hegor / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Parteizentrale der französischen Sozialisten muss verkauft werden (Bild: Hegor;  Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported; siehe Link)

Frankreich – Die „Parti Socialiste“  – Frankreichs sozialistische Partei muss ihre Parteizentrale verkaufen. Wegen herben Wahlverlusten und somit Geldeinbußen haben sich die Sozialisten entschlossen, das prunkvolle, historische Gebäude im Herzen von Paris zu Geld zu machen.

Nachdem sich das französische Wahlvolk von der Plage einer sozialistischen Regierung befreit hat – nicht ohne sich in Gestalt von Emmanuel Jean-Michel Frédéric Macron die nächste herbei zu wählen – fehlen den Sozialisten nun rund ein Viertel ihrer bisherigen Parteieinahmen. Das sind laut Spiegel zirka hundert Millionen Euro. Das gewaltige finanzielle Loch, das die letzte Wahlniederlage hinterlassen hat, soll nun zum Teil durch den Verkauf der feudalen Parteizentrale, mitten im Herzen von Paris in der Rue Solférino gelegen, gestopft werden.

Der Verkauf des 3.000 Quadratmeter großen historischen Bürogebäudes soll laut Schätzungen von Immobilienexperten bis zu 70 Millionen Euro bringen. Wohin dann die einst mächtigen Sozialisten hin ziehen werden, sei bislang noch nicht bekannt. (SB) 

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