Eine strahlende Zukunft ist doch nichts gegen die versprochenen „blühenden Landschaften“

Durch Nobor/Shutterstock
Passt auch wunderbar in eine Wüstenlandschaft (Durch Nobor/Shutterstock)

Saudi-Arabien besitzt seit 2010 eine eigene Atombehörde. Wie nun bekannt wurde, können sich ab Oktober Unternehmen aus aller Welt für den Bau von zwei Kernkraftwerken bewerben, die in dünn besiedelten Gebieten abseits großer Städte errichtet werden sollen. Bis 2032 sollen insgesamt 17,6 Gigawatt an Strom erzeugt werden, teilte die Behörde mit. Diese Leistung erzielt man jedoch nicht mit zwei Kraftwerken des derzeitigen Standards, sondern mit mehr als zehn. Die Suche nach Uran im Land hat auch schon begonnen.

Wohin die Reise gehen soll, ergibt sich aus dem regen Interesse Südkoreas, Chinas, Rußlands und Frankreichs. Diese Anbieter haben bereits überall in der Welt Erfahrung beim Bau von Reaktoren.

Der französische Saatskonzern Électricité de France (EDF) ist derzeit in China und Finnland aktiv und führt außerdem Gespräche mit Indien, wo zu den bestehenden zwanzig Reaktoren noch einmal soviele hinzukommen sollen.

Rußland kann auf Referenzen  in Indien, der Türkei, Armenien, dem Iran, Ägypten, Jordanien und Bangladesch verweisen.

China baut oder plant derzeit unter anderem Reaktoren in Pakistan, Argentinien, Brasilien und im Sudan. In China selbst gibt es bereits 38 Kernkraftwerke. Außerdem sind schwimmende Reaktoren geplant.

Südkorea hatte schon 2009 den Zuschlag für den Bau von vier 1.400-Megawatt-Reaktoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten.

Alles in allem geht wohl auch der positive Aspekt der strahlenden Zukunft gänzlich an Deutschland vorüber, und das ist gut so. Kernkraft und Islam, eine tödliche Mischung.

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