Diese Wahl braucht Beobachter

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24.09.: Wahlbeonachter werden!(Foto: Pixabay)

Die Bundestagswahl am Sonntag braucht Beobachter. Es wäre nach den antidemokratischen Ausfällen von Funktionären der Altparteien gegen die AfD und den verleumderischen Medienkampagnen, die gegen die Alternative für Deutschland gefahren worden sind, etwas blauäugig, zu unterstellen, daß ausgerechnet bei der Stimmenauszählung am Sonntag alles ordnungsgemäß ablaufen würde.

Was kann der wahlberechtigte Bürger also tun?

  1. Jeder Wahlberechtigte, der in seinem Wahllokal am Sonntag bis 17.45 Uhr erklärt, daß er bei der Stimmenauszählung dabei sein möchte, muß als Wahlbeobachter zugelassen werden.
  2. Es wäre darauf zu achten, daß die Wahlhelfer im Wahllokal keine Gespräche mit Wählern führen und daß sie keine Abzeichen politischer Parteien tragen.
  3. Die meisten Wahlhelfer sind entweder Stadträte oder Angestellte der Kommunalverwaltung, oft selbst Angehörige von Altparteien. Zu beobachten wäre, ob alle Stimmzettel dem richtigen Stapel zugeordnet werden. Es wird am Ende nämlich nur die Zahl der Stimmzettel des jeweiligen Stapels gezählt, indem die Ecken der Zettel umgebogen werden. Ob sich bspw. im SPD-Stapel auch AfD-Zettel befinden, wird nicht noch einmal kontrolliert. Deswegen ist die richtige Zuordung der Stimmzettel zum jeweiligen Stapel besonders wichtig.
  4. Ebenfalls wichtig wäre, darauf zu achten, daß Wahlhelfer keine Stimmzettel ungültig machen, etwa dadurch, daß sie sie einreißen oder ein Kreuzchen hinzufügen.
  5. Das Öffnen der Briefwahl-Umschläge muß beobachtet werden. Wahlbeobachter notieren sich am besten die Telefonnummer ihres zuständigen Kreiswahlleiters und schlagen dort Alarm, sollten die Briefwahl-Umschläge bereits vor dem Beginn der Stimmenauszählung geöffnet worden sein. Beginn der Stimmenauszählung ist um 18.00 Uhr.
  6. Bleistifte sind zum Ankreuzen zugelassen, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Es dürfen auch mitgebrachte Kugelschreiber, Filzstifte o.ä. verwendet werden. Der Wahlbeobachter sollte in seinem Wahllokal anregen, evtl. dort ausliegende Bleistifte durch Kugelschreiber zu ersetzen und am besten gleich eine Handvoll Kugelschreiber dabei haben, gegen die die Bleistifte vor Beginn der Wahl und nach Rücksprache mit dem Wahlleiter vor Ort ausgetauscht werden können.

Es ist in den letzten Jahren, anders als früher, nicht nur bei Kommunal -, und Landtagswahlen bereits zu Wahlmanipulationen gekommen. In Österreich etwa mußte die Bundespräsidentenwahl wiederholt werden. Die Medienkampagnen gegen den Ausgang der letzten US-Wahl sind ebenfalls noch in Erinnerung. Wir wissen also alle, wie der politisch-korrekte Mainstream in seiner ganzen Selbstgerechtigkeit  „tickt“. Wir dürfen getrost davon ausgehen, daß Wahlmanipulation heute weniger als früher als ein kriminelles Vergehen begriffen wird, sondern als „menschliche Pflicht“, die den Trickser moralisch adelt. Eine Erosion des diesbezüglichen Rechtsbewußtseins ist nicht von der Hand zu weisen.

Weitere Informationen zum ordnungsgemäßen Ablauf einer Bundestagswahl finden sich auf der Webseite des Bundeswahlleiters.

Für den 24.09.2017 gilt dasselbe wie für „Klosterfrau Melissengeist“: Wahlbeobachtung – noch nie war sie so wertvoll wie heute. Werden Sie Wahlbeobachter! (ME)

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