Vergewaltigung in Dessau: Asylbewerber filmte die Tat

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Überall sind Frauen Opfer von Migrantengewalt (Foto: JouWatch)

Neue heiße Spur im Fall der von vier Männern vergewaltigten Dessauer Flaschensammlerin. Laut Aussagen des Opfers hätte mindestens einer der vier mutmaßlichen Täter aus Eritrea die brutale Vergewaltigung mit seinem Handy gefilmt.

Nach Auskunft der vergewaltigten 56-Jährigen könnten die Aufnahmen zeigen, wie sich die 18- bis 21-Jahre alten Männer in der Nacht vom 15. zum 16. August auf dem ehemaligen Schulgelände abgestimmt und sie missbraucht haben. Die Asylbewerber hätten ihr gedroht, mit einer abgebrochenen Bierflasche auf sie einzuschlagen. Man habe sie brutal auf eine Betonplatte gestoßen. Dort hätte sie gegen ihren Willen sexuelle Handlungen erdulden und auch ausführen müssen. Laut Polizei sind die Schilderungen des Opfers glaubwürdig.

Bei der Festnahme der verdächtigen Asylbewerber aus Eritrea in der vergangenen Woche, sollen auch Handys sichergestellt worden sein. Computer-Experten sollen nun gelöschte Daten wiederherstellen.

Die Behörden bestätigen lediglich, dass die Afrikaner sich weiter in Untersuchungshaft befinden und dringend tatverdächtig sind. „Aus ermittlungstaktischen Gründen“ gibt es keine weiteren Auskünfte, so die Polizei. Auch die DNA- Ergebnisse unterliegen bisher einer umfangreichen Nachrichtensperre.

2016 gab es in Sachsen-Anhalt 255 Vergewaltigungen und Fälle von schwerer sexueller Nötigung. Das ist ein Anstieg von 90 Taten oder 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den größten Zuwachs verzeichnet dabei Dessau-Roßlau – von sechs auf 17 Taten.

20 der 255 Vergewaltigungen und Fälle von schwerer sexueller Nötigung wurden laut Innenministerium durch Flüchtlinge begangen, das sind 7,8 Prozent. Legt man sämtliche Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zugrunde, also auch weniger schwere Fälle wie Exhibitionismus oder Tätlichkeiten, liege der Anteil bei 6,9 Prozent. (MS)

 

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