Neue Schlepperrouten: Österreichs Militär beginnt mit Kontrollen

Symbolfoto: BalkansCat/ Shutterstock
Horch, was kommt von draußen rein? Wird ja wohl kein "Flüchtling" sein. Symbolfoto: BalkansCat/ Shutterstock

Angesichts neuer Schlepperrouten beginnen Militär und Polizei in Österreich mit „verdeckten Schwerpunktkontrollen“.

In diesem Jahr sind bereits knapp 20.000 neue Flüchtlinge nach Österreich gekommen. Davon haben mehr als 12.000 Asyl beantragt. Wir gehen davon aus, dass rund 8000 Personen, die in diesem Jahr einen Asylantrag in Österreich gestellt haben, über die Balkanroute gekommen sind“, so Doskozil in einem Interview.

Österreich hatte unter dem Eindruck der Flüchtlingswelle 2015 eine Obergrenze von 35.000 eingeführt. In diesem Jahr seien bereits fast 20.000 sogenannte Flüchtlinge in Österreich angekommen, von denen 12.000 einen Asylantrag gestellt hätten. 8000 von ihnen seien vermutlich über die „geschlossene“ Balkanroute genommen, erklärt der österreichische Verteidigungsminister.

Nach unseren Erkenntnissen entstehen in jüngster Zeit auf dem Balkan neue Schlepperrouten, nachdem Ungarn und Mazedonien den Schutz der EU-Außengrenzen deutlich verschärft haben. Wir beobachten, dass viele Flüchtlinge, die heute beispielsweise aus Griechenland und Serbien kommen, neuerdings versuchen, über die Route Slowakei weiter in Richtung Norden zu ziehen. Sie nehmen den Weg über Rumänien oder Bulgarien“, erläutert Doskozil. (MS)

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