„Es ist nicht unsere Aufgabe, uns auf Flüchtlinge zuzubewegen“

(Bild: JouWatch)
Alexander Gauland (AfD) (Bild: JouWatch)

AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland macht klar, dass es nicht die Aufgabe der Deutschen ist, sich auf die Asylanten, die in Deutschland Schutz gewährt bekommen, zuzubewegen. Es sei die Aufgabe jener, die zu uns kommen, sich in die deutsche Gesellschaft einzufügen. 

Nachdem die AfD-Spitzenkandidaten Alice Weidel ihren Interviewtermin krankheitsbedingt beim privatrechtlichen Sender n-tv in deren Format „Wieso Sie, Herr Gauland?“ nicht wahrnehmen konnte, sprang ihr Parteikollege Alexander Gauland ein, um gleich zu Anfang einmal mehr die Frage nach seiner Aussage zu Soldaten der Wehrmacht, die laut wissenschaftlichen Aussagen zu 95 Prozent nicht an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen waren, zu beantworten.

Wer nicht unter dem deutschen Grundgesetz leben will, der ist hier in der Tat falsch

Danach gefragt, was die AfD tun könne, damit anerkannte Asylbewerber sich wohler fühlen in Deutschland, entgegnet der AfD-Politiker, dass er es nicht für die Aufgabe der Deutschen halte, „sich auf die Flüchtlinge zuzubewegen“. Es sei vielmehr „die Aufgabe derer, die kommen, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren“, so Gauland im n-tv-Interview.

„Wenn jemand ein Asylrecht hat und hier Asyl beantragt und auch bekommen hat, dann ist es seine Aufgabe, sich in die deutsche Gesellschaft einzufügen. Es ist seine Aufgabe, unsere Traditionen, unsere Kultur, unsere Sprache zu erlernen“, so der AfD-Politiker. „Wir haben deutsche Gesetze, wir haben das deutsche Grundgesetz. Und wer sich danach richtet und Asyl bekommen hat, ist herzlich willkommen. Und wer nicht unter dem deutschen Grundgesetz leben will, der ist hier in der Tat falsch.“

Hier das gesamte n-tv-Interview

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