Erdogan will mehr Geld von der EU

"Hierher mit der Kohle!" (Foto: Collage)

New York – Die Flüchtlingspolitik war zentraler Diskussionspunkt europäischer Staatsmänner bei einer Generaldebatte der UN am Dienstag. Der türkische Präsident Erdogan mahnte zur Unterstützung der syrischen Flüchtlinge in der Türkei mehr Geld von den EU-Staaten an.

„Wir haben nicht genug Unterstützung von der internationalen Gemeinschaft erhalten, speziell von der Europäischen Union“, klagte Erdogan in New York.

Ankara habe bisher mehr als 30 Milliarden Dollar (25 Mrd Euro) für Flüchtlingshilfe ausgegeben, so der türkische Präsident. Im Rahmen des Flüchtlingspakts für 2016 und 2017 hatte die EU der Türkei rund drei Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Bisher seien aber nur 820 Millionen Euro überwiesen worden. Erdogan: „Nichts von diesem Geld geht in den Haushalt der Türkei“. Die „Last“ von 3,2 Millionen syrischen Flüchtlingen im Land trügen allein türkische Schultern. (ME)

Kommentar:

Der deutsche Steuerzahler überweist allerweil alle 48 Stunden 3,6 Milliarden an den Staat. Nur, um einmal die Relationen zu verdeutlichen, von denen diese Meldung ihre Wichtigkeit hat. (ME)

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