Anabel Schunke: …und dann fragen wir uns beim nächsten Terroranschlag: Wie konnte das passieren?

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Die Islam-Terroristen kommen und es werden immer mehr (Foto: Collage)

Ich habe Angst vor all diesen frustrierten jungen Männern. Weil sie Einwanderer sind und keine Flüchtlinge. Weil eh keiner von ihnen je wieder das Land wird verlassen müssen. Bekommt er kein Asyl, wird er halt geduldet. Nach sieben Jahren der Antrag auf Staatsbürgerschaft und das war’s dann.

Von Anabel Schunke

Mir geht es gerade nicht einmal um die sexuellen Übergriffe. Es geht um das Potenzial an frustrierten, desillusionierten Männern, das mir Angst macht. 10.300 Salafisten haben wir derzeit in Deutschland. Tendenz steigend. Über 1000 Gefährder. Zumeist junge Männer mit Migrationshintergrund und muslimischen Glaubens. Frustriert von ihrem Leben und in Ablehnung zur westlichen Welt.

Im Fernsehen sah ich neulich etwas über eine Flüchtlingsfamilie. Die Eltern sind nach kurzer Zeit zurückgekehrt, weil sie mit der deutschen Kultur nicht zurecht gekommen sind. Mohamed will aber hier bleiben. Pilot werden. Sein Lehrer sagt, er schafft vermutlich nicht einmal die 10. Klasse.

Und das ist eben die traurige Wahrheit. In 30-40 Jahren haben wir es nicht geschafft, dass die hier lebenden türkischen Migranten bzw ihre Nachkommen signifikant in Sachen Bildung aufsteigen. Noch immer bilden sie das Schlusslicht, wenn es um Bildungsabschlüsse geht. Wieso sollte es mit den hier lebenden Afghanen, Syrern, Irakern und Co. besser sein, wenn sie doch häufig noch weniger Potenzial mitbringen, als jene, die zumindest hier geboren worden? Es ist einfach Fakt, dass ein Großteil der Muslime und auch Menschen Afrikas kognitiv nicht mit den Menschen in den Industrieländern mithalten können. Frustration ist vorprogrammiert.

Die heutigen Salafisten, die Jungs, die nach Syrien zum IS reisen und schlussendlich hier Terroranschläge mit LKWs, Bomben und Messern begehen, sind nicht wie die erste Generation Attentäter. Sind keine studierten Leute, die wie Mohammed Atta ein Flugzeug ins World Trade Center lenken. Sie sind größtenteils – und das belegen Interviews mit Aussteigern genauso wie mit Experten – Loser, die es in unserer Gesellschaft zu nichts gebracht haben.

Und klar gibt es auch autochthone deutsche Loser, aber während es da nur ein paar wenige vollkommen durchgedrehte Konvertiten gibt, sind diejenigen, die von Kindesbeinen an mit der Ideologie des Islams indoktriniert wurden, weitaus anfälliger. Mögen sie auch nicht immer streng gläubig gewesen sein, so hat der Islam und die eigene Kultur doch immer das Fundament der eigenen Weltanschauung und den heutigen Nährboden für ihre Radikalisierung geliefert.

Mit der unkontrollierten Zuwanderung haben wir nun nicht nur die Risiken durch die „eigene“ Bevölkerung mit muslimischen Migrationshintergrund, an die wir schon damals deutsche Pässe verteilt haben wie Drops und die wir dadurch schwer loswerden (wobei wir ja auch nicht mal die ohne deutschen Pass loswerden), sondern auch weiteres hungertausendfaches Potenzial für die radikal-islamistische Szene dazu gewonnen. Und auch an diese Jungs verteilen wir wieder deutsche Pässe wie Drops und fragen uns dann beim nächsten Terroranschlag: Wie konnte das passieren? Das ist ja kein Flüchtlingsproblem. Das sind ja unsere deutschen Jungs.

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