Umfragen

Foto: Collage, Autor
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Gerade in Wahlzeiten wie aktuell, werden wir besonders inflationär mit mehr oder weniger sinnfreien Umfragen geflutet. Der eigentliche Zweck dieser häufig von interessierter Seite finanzierten Umfragen ist es allerdings nicht, die Meinungen der hier lebenden Menschen abzufragen, sondern eher gewünschte Meinung für die hier lebenden Menschen zu machen. Aktuell geistert eine Umfrage durch die Medienwelt, die sich mit dem gern genommenen Thema Freiheit beschäftigt. Unter dem Motto „Deutsche fühlen sich so frei wie schon lange nicht mehr“, will uns das „John-Stuart-Mill Institut“ einen abgemerkelten Wahlschlager allererster Güte vermitteln. Dieses Institut hatte, welch ein Zufall, ausgerechnet zur Bundestagswahl die Deutschen befragt, wie frei sie sich denn in diesem Land gerade fühlen. Diese folgen wie selbstverständlich dem Goethe Motto „niemand ist hoffnungsloser versklavt, als der, der fälschlich glaubt, frei zu sein“. Auf diese Weise gaben ausgewählte Merkel-Germanen, die angeblich den repräsentativen Querschnitt im Lande darstellen, den „Wissenschaftlern“ des Forschungs-Institutes einen tiefen Einblick in ihre von den Bundes-Qualitätsmedien eingeimpfte Schafsmentalität.

Von Gerhard Breunig

So waren beispielsweise 63% dieser Befragten der Meinung, sich in Deutschland gänzlich frei äußern zu können. Und das ausgerechnet in Zeiten des maaßregelnden Netzwerkdurchsetzungsgesetzes und der wachsenden, immer offensichtlicheren Internet-Zensur? Nach Erhebungen des Institutes sollen es etwa sechs Prozent mehr gewesen sein, als noch vor einem Jahr, die so empfanden. Und so etwas in Zeiten, in denen die Regierung Merkel besonders „maaßlos“ an der Meinungsschraube gedreht hatte. Ich frage mich, wen die „Wissenschaftler“ da befragt haben. Regimekritische Stimmen, deren Grundrecht auf freie Meinungsäußerung seit Monaten immer stärker eingeschränkt wird, kamen bei dieser Freiheits-Umfrage wohl eher nicht zu Wort. Oder sind es einfach viel zu Wenige, die ihre Stimme gegen die aktuellen Zustände erheben? Möglicherweise gehen diese Stimmen deshalb in der Masse der blökenden BRD-Einheitsesel einfach unter.

Stellvertretend für Viele, die man seitens Politik und Justiz schon fertig gemacht hat, seien hier die Netzfrauen oder der Honigmann genannt. Diese kritischen Stimmen sind inzwischen auf Druck der ReGIERenden gänzlich verstummt. Warum wohl? Bestimmt nicht, wegen der überbordenden Meinungsfreiheit in Merkels DDR 2.0. Besonders bedroht sehen die Bürger angeblich ihre Freiheit durch Terrorismus und Extremismus. Hier müsse der Staat unbedingt noch stärker eingreifen – natürlich nur der Freiheit wegen. Wer diesen Unsinn glaubt, der hat wohl noch nie etwas davon gehört, dass wer seine Freiheit für Sicherheit aufgibt, garantiert beides verlieren wird.

Ausgerechnet der Staat soll es also wieder mal für uns richten. Ist damit vielleicht jener Staat gemeint, der in den letzten Jahren aktiv dafür gesorgt hat, dass Terroristen und Extremisten ungehindert in Massen bei uns einsickern konnten? Oder meinen sie jenen Staat, der durch eine nicht mehr nachvollziehbare Rechtsprechung dafür sorgt, dass Terroristen und Extremisten sich in diesem Land freier bewegen können als das Rentner-Ehepaar, welches die GEZ Zwangsgebühr dank Rentenbeschiss und Altersarmut nicht mehr bezahlen kann? Soll es etwa ausgerechnet jener Staat richten, der seine bezahlten Antifa-Schläger gegen protestierende Steuerzahler hetzt, um nur ja keine gegenteilige Meinung aufkommen zu lassen?

Leute, wollt ihr mich verarschen?

Weshalb sollte der „Persönlichkeitsschutz“ bitte hinter den Schutz vor Terrorismus zurücktreten? Der Terrorismus wurde doch genau zu diesem Zwecke bei uns importiert. Er soll ausschließlich dafür sorgen, uns höllisch Angst zu machen und so die Zustimmung zur weiteren Einschränkung unserer Freiheit abzupressen. Warum wohl werden nur „normale Menschen“ gemessert, mit Autos überfahren oder vor die U-Bahn geschubst? Warum werden Frauen vergewaltigt und warum wird in den Straßen randaliert? Ginge es wirklich um den politischen Feind, dann müssten diese Terroristen doch wohl eher Merkel und Co. angreifen. Ginge es um Religion, dann wären die Kirchen erste Wahl. Genau das tun diese Terroristen aber nicht, weil kein Hund in die Hand beißt, die ihn füttert. Wer das immer noch nicht begriffen hat, dem ist wohl wirklich nicht mehr zu helfen.

Besonders lustig ist der Teil mit der „Trendwende beim Populismus“ in Deutschland. Diese wird von den Forschern des Institutes ebenfalls eindeutig festgestellt, nachdem vorher angeblich noch eine sehr kritische Haltung zur Politik und zu den Politikern gemessen wurde. Während viele Deutsche den Politikern nichts zutrauen, wächst aber scheinbar trotzdem das Vertrauen in deren Parteien und in die Demokratie. Wie das alles zusammen passt, können wohl wirklich nur „qualifizierte Wissenschaftler“ erklären. Wobei das Wort „qualifiziert“ etymologisch betrachtet in der heutigen Zeit wohl eher eine stramme Verbindung zu „gut geschmiert“ als zur ursprünglichen Qualität hat. Wer hätte das gedacht. Wahrscheinlich nimmt deshalb auch das Vertrauen in „demokratische Institutionen“ gerade vor der Wahl urplötzlich wieder deutlich zu.

Kohls Bimbes hat anscheinend seinen unaufhaltsamen Weg in die Forschung der abgemerkelten Bananenrepublik Deutschland gefunden. Jedenfalls lässt das Verhalten der so genannten Wissenschaft in immer mehr Bereichen nur diesen Schluß zu. Erinnnert sei hier besonders an die unsäglichen Klimaprediger des PIK, die auch die Bundesregierung beraten sowie an „Fernsehgrößen“ wie Yogeshwar und Lesch.

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