Selten so gelacht: FDP will in möglicher Regierung Finanzministerium!

(Bild: JouWatch)
Christian Lindner (FDP) (Bild: JouWatch)

Die Wahl ist noch lange nicht entschieden (was die hinteren Plätze betrifft), da strecken die Gierigen bereits ihre Hände nach lukrativen Ministerposten aus. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

„Sollte die FDP nach der Bundestagswahl an der neuen Regierung beteiligt sein, setzt sie nach „Bild“-Informationen anders als in früheren Koalitionen auf das Finanzministerium und nicht auf das Außenministerium. FDP-Vorstand Alexander Hahn sagte zu „Bild“ (Montagausgabe): „Die FDP sollte in keine Regierung eintreten, in der sie nicht den Finanzminister stellt. Nur so können zentrale Wahlversprechen wie eine bessere Finanzierung der Bildung und eine Reform des Steuersystems gewährleistet werden.“

Damit ist schon sechs Tage vor der Wahl ein Streit um das Schäuble-Ministerium entbrannt. Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) sagte zu „Bild“: „Wir haben in Wolfgang Schäuble einen exzellenten Finanzminister. Deshalb sollte er auch nach der Wahl Bundesfinanzminister bleiben.“

FDP-Chef Christian Lindner hatte bereits Anfang September dem Focus gesagt, er wolle im Falle einer Regierungsbeteiligung nicht Außenminister werden. „Ich selbst werde in jedem Fall meinen fachlichen Schwerpunkten treu bleiben, also Finanzen und Wirtschaft sowie Digitalisierung und Bildung“, sagte der FDP-Vorsitzende.“

Im Grunde spielt es überhaupt keine Rolle, welchen Ministerposten Lindner übernehmen wird, er bleibt der Strippenkasper unter Merkels Regie.

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