Polen gibt nicht nach: „Erhebt Euch von Euren Knien“

Foto: Wikipedia
Standfest: Beata Szydło (Foto: Wikipedia)

“Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Welle des Terrorismus im Zusammenhang mit der Migration steht“, erklärte der polnische Ministerpräsident Andrzej Duda bei einem Treffen der EU-Minister auf Malta.

Von Marilla Slominski

„Wenn die EU sich weiterhin mit der weitreichenden politischen Korrektheit beschäftigt, die ich eine Form von Naivität nennen würde, werden wir das Problem nicht lösen“, warnte Duda. Eine klare Ansage in Richtung der EU-Staaten, die mit allen Mitteln versuchen, den Visegrad-Staaten mehr sogenannte Flüchtlinge aufzuzwingen.

Polen wiederholt immer wieder, dass es nicht bereit ist, über eine sogenannte Migrantenquote illegale Einwanderer aufzunehmen.

Außenminister Witold Waszczykowski betonte, dass Polen durchaus bereit ist, Migranten aus umkämpften EU-Gebieten wie Belarus und der Ukraine aufzunehmen – bei letzterer habe man im vergangenen Jahr 1,267,000 Visa ausgestellt – aber keine Migranten aus dem Nahen Osten und aus Nordafrika akzeptieren werde.

„Die letzten Attacken haben uns gezeigt, es gibt eine natürlichen Basis für Terroristen dort, wo eine große Anzahl schlecht integrierter Muslime leben. Ich sehe eine steigende Zahl von muslimischen Flüchtlingen  und einen Anstieg der Anschläge“, so der Kopf der polnischen Sicherheitsbehörde Paweł Soloch in Bezug auf die islamischen Anschläge am 17.August in Barcelona.

Die polnische Regierung fleht die EU geradezu an, ihre Haltung gegenüber offenen Grenzen und Masseneinwanderung angesichts jedes ein einzelnen großen Anschlags auf dem europäischen Boden zu ändern.

Nach den Barcelona Anschlägen sagte der stellvertretende Verteidigungsminister Michał Dworczyk: „Wir können die Tatsache nicht ignorieren, dass es ein ernstes Problem durch die illegale Einwanderung in Europa gibt. Es ist eine sehr schlechte Idee, Menschen einzuladen, die nicht kontrolliert werden und eine Bedrohung für die EU-Bürger darstellen können.“

Nach dem islamischen Bombenattentat in der Manchester Arena, bei dem auch polnische Bürger verletzt worden waren, erklärte Premierministerin Beata Szydło, das Land sei nicht bereit „an der Verrücktheit der Brüsseler Eliten teilzunehmen“.

„Wohin steuerst Du, Europa“ beklagte sie damals. „Erhebt Euch von Euren Knien und befreit Euch von Eurer Lethargie, oder Ihr werdet jeden Tag um Eure Kinder weinen!“ so Szydło.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.