Wissenschaftsblog „Science Files“: AfD 15,5 Prozent, SPD 18 Prozent

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Die AfD-Fans haben Grund zum Jubeln (Foto: Collage/Shutterstock)

Vor vier Jahren sagte der Wissenschaftsblog „ScienceFiles“ die Bundestagswahl 2013 sogar genauer voraus als das renommierte Umfrageinstitut Infratest Dimap. Auch diesmal haben die Jungs ihr „Fuzzy-Wahlprognose-Tool“ angeschmissen. Heraus kam Erstaunliches bis Erfreuliches …

Von Oliver Flesch

+Merkels linke CDU rutscht auf 34,5 Prozent ab – schlappe sieben Prozent weniger als bei der letzten Wahl.

*Der Schulz-Zug hat ein großes Wahlziel erreicht. Dummerweise nicht sein eigenes Ziel, sondern das der FDP von vor acht Jahren – „Projekt 18“! 18 Prozent für die SPD. Allzeittief. Nochmal 7,7 Prozent weniger als 2013. Gut, dass Brandt und Schmidt nicht mehr erleben müssen, wie der wirre Schulz ihr Lebenswerk an die Wand fährt.

+Die Stimmen, die der CDU fehlen, landen bei der FDP, die auf 10,5 Prozent kommt, damit knapp sechs Prozent dazugewinnt.

+Ebenfalls bei 10,5 Prozent sieht „ScienceFiles“ die Linke.

+Die Grünen werden leider auch beim „Fuzzy-Tool“nicht aus dem Bundestag gehämmert. 6,5 Prozent Unbelehrbare wollen die Denk-Diktatoren wählen.

+Und die AfD? Sie wird mit 15,5 Prozent locker und leicht drittstärkste Kraft, gewinnt sage und schreibe 11 Prozent dazu, ist damit eindeutiger Wahlsieger!!

Wenn … die Jungs von „ScienceFiles“ diesmal so goldrichtig liegen wie bei der letzten Bundestagswahl.  Danach hätte selbst eine „große“ Koalition nur noch eine schwindsüchtige Mehrheit von 52,5 Prozent. Der Rest wäre, wie voraus gedüstert, die „Allparteien-Regierung“ zur „Rettung“ der Fleischtöpfe…

Wie kann es sein, dass ein „Wissenschaftsblog“ genauere Vorhersagen macht, als hochbezahlte Umfrageinstitute? Die Jungs erklären es so: „Wir haben keine eigenen Daten erhoben, sondern uns der Daten von Allensbach, Forsa und der Forschungsgruppe Wahlen bedient. Der Datensatz umfasst alle Umfragen, in denen seit der letzten Bundestagswahl 2013 die Sonntagsfrage gestellt wurde. Insgesamt haben wir 405 Einzelbefragungen mit jeweils acht Datenpunkten also 3.240 Datenpunkte als Grundlage unserer Prognose.“
Und weiter: „Für die Prognose haben wir langfristige Effekte berücksichtigt, die man aus der Nebenwahltheorie, die Rainer Dinkel in Deutschland bekannt gemacht hat, ableiten kann.Wir haben die Gewichtung, die die Umfrageinstitute vornehmen, in Rechnung gestellt und unsere Ergebnisse um diesen Gewichtungsgfaktor bereinigt. Wir haben eine abnehmende Parteibindung und einen Verlust von Stammwählern bei CDU, SPD und Grünen in der Prognose berücksichtigt…

Und schließlich haben wir einen Mobilisierungsfaktor berechnet, in der Annahme dass es der AfD besser als anderen Parteien gelingt, Unterstützung unter bisherigen Nichtwählern zu gewinnen.“

AfD mobilisiert. Trotz (wegen?) des Gegenwinds der Schranzen-Medien in Tsunamistärke. Langsam begreifen offenbar die Menschen, dass es Wichtigeres gibt, als Weidels Putzfrauen und Gaulands Blick auf die Geschichte. Es geht um unsere Zukunft. Es geht um unsere Land. Kurz: Diesmal geht es um alles.

 

 

 

 

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