Wer’s glaubt, wird selig: Bamf – In Kürze weniger als 100.000 anhängige Verfahren

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Legal, illegal, scheißegal, oder Islamterrorist - Hauptsache, die europäische Küste ist erreicht (Symbolfoto (Durch Nicolas Economou/Shutterstock)

Berlin – Anscheinend wollen uns die Behörden – weil Wahlkampf ist – erzählen, dass ab sofort keine weiteren Menschen nach Deutschland strömen: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) geht davon aus, in Kürze die Zahl der anhängigen Asylverfahren auf weniger als 100.000 zu reduzieren. Das berichten die „Welt am Sonntag“ und die „Nürnberger Nachrichten“ gemeinsam unter Berufung auf übereinstimmende Angaben aus Behördenkreisen. Im August lag die Zahl der anhängigen Verfahren noch bei 114.000. Der Abbau des Antragsstaus dauert länger als geplant: Zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise erklärte der damalige Bamf-Chef Frank-Jürgen Weise, dass die anhängigen Verfahren bis Ende 2016 weitgehend abgebaut werden sollte.

Anfang des Jahres übernahm Weises Nachfolgerin Jutta Cordt allerdings einen Berg von 434.000 anhängigen Verfahren. Bis Ende dieses Jahres will Cordt unter die Marke von 50.000 kommen, erklärte sie vor ein paar Tagen. Dies sei „normal“ und man werde nie „auf Null“ kommen, da die Bearbeitung zum Teil aufgrund von fehlenden Personaldokumenten regelmäßig verzögert werde. (Quelle: dts)

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