Merkel in ihrem Wahlkreis ausgebuht

(Bild: Screenshot Bunker 18)
Gegendemonstranten in Binz am 16.09.2017 (Bild: Screenshot Bunker 18)

In einer Woche hat Angela Merkel den wohl desaströsesten Wahlkampf ihrer Politkarriere hinter sich gebracht. Der Vollständigkeit halber hier die Eindrücke von ihrem Werben im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen am Samstag. Und auch dort: In vorderster Front die Parteisoldaten zum Winken und Jubeln – Kritiker und das „einfache Volk“ weit nach hinten abgedrängt. Mit Video.

Vielleicht hatte Angela Merkel gehofft, dass die eher kühlen Nordlichter sie weniger hitzig in ihrem Wahlkreis 15 (Vorpommern-Rügen – Vorpommern-Greifswald I) empfangen würden, wo sie seit 1990 das Direktmandat hält und bei der letzten Wahl 56,2 Prozent der Erststimmen erreichte. Doch weit gefehlt: Auch im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen erwartete sie ein Trillerpfeifen-Konzert und laute Rufe wie „Merkel muss weg“.

Merkels Auftritt auf dem Kurplatz, von einer Videoleinwand auf einen benachbarten Platz übertragen, wo ihr 5.000 Zuhörer gelauscht haben sollen, sei von vereinzelten Pfiffen begleitet worden, so Medien wie n-tv oder der Münchner Merkur über die Gegendemonstration, die, wie bereits über Merkels Auftritt im saarländischen Dillingen berichtet, weit abgedrängt vom Geschehen platziert wurden. Das „einfache Volk“ sei weit weg und abgeriegelt in den hinteren Reihen gestanden, so Berichte von Anwesenden, die den Protest nicht als nur „vereinzelt stattgefunden“ bezeichneten.

Video Merkelauftritt in Binz am 16.09.2017:

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