Emnid-Umfrage: Merkel für Aufstieg der AfD verantwortlich

(Bild: JouWatch)
Denkt sie gerade an die AfD? (Bild: JouWatch)

Die „Bild am Sonntag“ versteckt in einer Meldung zu einer Umfrage den Agitprop eines notorischen linken Ultras und läßt den emeritierten Politikprofessor Hajo Funke gegen Alexander Gauland und die AfD hetzen, freilich, ohne ihre Leser darüber aufzuklären, um wen es sich bei dem emeritierten Herrn „Politikwissenschaftler“ handelt.

Berlin – Die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist schuld am Aufstieg der AfD. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die „Bild am Sonntag“ sagten 58 Prozent der Befragten, dass Merkels Politik für den Erfolg der AfD mitverantwortlich sei. Lediglich 34 Prozent teilten diese Ansicht nicht.

AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland habe die AfD systematisch radikalisiert, so der Berliner Politikprofessor Hajo Funke. „Gauland ist nicht mehr der hessische Nationalkonservative, sondern hat sich zu einem rassistischen Rechtsradikalen gewandelt“, sagte Funke der „Bild am Sonntag“. Der Bundestag sei mit weitreichenden Konsequenzen konfrontiert: „Das Parlament muss sich auf unruhige Zeiten einstellen. Man muss mit völkisch-rechtsradikalen Reden im Bundestag rechnen.“ Funke geht davon aus, dass der „völkisch-rechtsradikale Flügel“ in der Bundestagsfraktion der AfD die Oberhand haben werde: „Es ist das erste Mal seit 1949 dass eine Partei mit völkisch-rassistischen Zügen vor dem Einzug in den Bundestag steht.“ Die AfD entfessele, schüre und verstärke das antidemokratische, rassistische Potenzial in Deutschland.

„Man findet in der AfD sehr viel Frauenfeindlichkeit, sehr viel Gewaltfantasie und eine ungebändigte Islamfeindlichkeit. Wenn 4,5 Millionen Muslime kollektiv diffamiert und attackiert werden, ist das im Grunde die Vorbereitung von Gewalt“, behauptete der Wissenschaftler. Ziel der AfD sei es „die Republik grundlegend verändern und das nicht in einem guten Sinne“.

Es werde Aufgabe der übrigen Abgeordneten sein, die AfD im Bundestag zur Rede zu stellen. Für die Umfrage hat Emnid am 14. September 500 ausgewählte Personen befragt. Die Auswahl der Befragten sei „repräsentativ“, so Emnid. Die Frage war so formuliert: „Denken Sie, dass die Politik von Bundeskanzlerin Merkel für den Aufstieg der AfD mitverantwortlich ist?“ (Quelle: dts)

Kommentar:

Die Jouwatch-Zusatzinfo: Während seiner Studienzeit war der Herr Politikwissenschaftler Funke in der westdeutschen Studentenbewegung aktiv. Er engagierte sich etwa im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und wurde 1968 Sprecher der studentischen Fachschaft des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft (OSI) der FU Berlin. Noch im selben Jahr wurden er und seine Mitstreiter abgesetzt, weil sie die vorangegangene Besetzung des OSIs guthießen. Der Publizist Michael L. Müller, damals hochschulpolitischer Korrespondent der Berliner Morgenpost, kommentierte, dass die Fachschaftsvertretung dem „linksextremen AStA-Kurs“ zugeneigt gewesen war. Später war Funke dann im Sozialistischen Büro (SB), einer Organisation der Neuen Linken, aktiv. (Quelle: Wikipedia)

Es gibt Fotos von Hajo Funke, die ihn gutgelaunt auf Wahlkampfveranstaltungen der SPD zeigen. Daß sich der Bild-Leser unter einem „Professor der Politikwissenschaft“ Hajo Funke höchstwahrscheinlich keinen notorisch linken, emeritierten Alt ´68er von der notorisch linken FU Berlin vorstellt, scheint man bei der „Bild am Sonntag“ zutreffend vorausgesetzt zu haben. Im Übrigen ist es bezeichnend für die Methoden der „Bild am Sonntag“, ihren Lesern zu verschweigen, wer das genau ist, dem man dort Raum gibt für seine frei erfundenen Anschuldigungen Gauland und der AfD gegenüber. (ME)

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