Der Boykott gegen Thorsten Schulte geht weiter

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Wer in Deutschland die Wahrheit sagt, wird boykottiert (Foto: Screenshot/Youtube)

Der Autor des Bestsellers „Kontrollverlust – Wer uns bedroht und wie wir uns schützen“, Thorsten Schulte, meldet sich in einem weiteren Video, an einem regnerischen Tag, vor dem Münchner Rathaus zu Wort.

Von Silvana Heißenberg

Seit dem 9. September 2017 ist sein Buch „Kontrollverlust“ auf Platz 2 der Spiegel Bestseller Liste.

„Es finden Fälschungen der Spiegel Bestseller Liste im Internet, auf verschiedenen Seiten, statt. Mein Buch wird mit einem zunehmenden Boykott vom Buchhandel belegt“, sagt Thorsten Schulte fassungslos am Anfang seines neuen Videos.

„Mein Buch ist frei von Rassismus und mein Buch ist frei von Antisemitismus. Wovon mein Buch aber nicht frei ist, das sind Angriffe auf die Politik der Kanzlerin, das sind Vorwürfe an Angela Merkel, das ist die Aufarbeitung der Immigrationspolitik Merkels, das sind die Folgen der Immigrationspolitik Angela Merkels und das ist unsere bedrohte Freiheit in vielen Facetten.“, führt Thorsten Schulte weiter an.

Der Thalia Buchhandel stellt sein Buch nicht in seinen Regalen aus, obwohl es auf der Spiegel Bestseller Liste, Platz 2, steht.

Dazu befindet sich ein Hinweis: „Dieses Buch wird in den Thalia Buchhandlungen nicht präsentiert.“

Schulte findet dieses Verhalten „ungeheuerlich“, dem ich mich nur anschließen kann.

In einer Demokratie sollte es normal sein Kritik äußern zu dürfen.

Dazu sage ich nur, dass damit wieder einmal bewiesen ist, dass wir in keiner Demokratie leben, sondern uns in einer Meinungsdiktatur befinden.

Die „Welt am Sonntag“ sollte eine Werbeanzeige über Thorsten Schultes Buch veröffentlichen. Er erhielt eine Bestätigung seiner Buchung und seines Zahlungseingangs…

…und dann verspätet diese Benachrichtigung:

 

Thorsten Schulte wolle nicht hetzen, sondern sei bereit, in einem privaten Gespräch mit dem Konzern zu reden.

Der Bertelsmann Konzern, der Springer Konzern und andere Konzerne sorgen dafür, „die Bevölkerung in einer falschen Sicherheit zu wiegen, was die Auswirkung der Immigrationspolitik Angela Merkels angeht“. Schulte sehe es als seine Pflicht an, „dass die Fakten klar benannt werden, dass er die Bundeskanzlerin ins Fadenkreuz nimmt und sie anklagt, angesichts der Rechtsbrüche, die sie begeht und der verheerenden Folgen für unser Land“.

Thorsten Schulte richtet dann seine Worte persönlich an Friede Springer, Chefin des Springer Konzerns und Ehefrau des verstorbenen Axel Springer:

„Frau Springer, ich frage Sie: Riskieren Sie nicht gerade das Vermächtnis Ihres Mannes? Schauen Sie sich selbst auf der Seite Ihres Verlags die Zitate Ihres Mannes an. Ihr Mann liebte die Freiheit. Ihr Mann liebte unser Land, und Ihr Mann freute sich auf eine Wiedervereinigung in Frieden und Freiheit.

Liebe Frau Springer, Sie halten in den letzten Jahren Angela Merkel die Treue. Ich bitte Sie inständig, dass Sie Ihre Position überdenken.“

 

Schulte habe mit Repressalien, nach seiner Bucherscheinung, gerechnet, aber das Listen verfälscht werden und Buchhandlungen sein Buch erst gar nicht zum Verkauf anbieten, macht ihn, verständlicherweise, fassungslos.

Thorsten Schulte sagt ganz offen und in aller Deutlichkeit:

„Der Bundesjustizminister ist ein Vergewaltiger der Meinungsfreiheit in unserem Land.“

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz sei ein Meinungsfreiheitsvergewaltigungsgesetz.

Er fügt hinzu, dass die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, ebenso wie der Bundesjustizminister, eine Vergewaltigerin der Meinungsfreiheit in unserem Land sei.

ARD und ZDF riefen ihn nicht mehr an.

Die Wirtschaftswoche zöge ihn durch den Dreck, sowie Professor Max Otte.

Einen Tag nach der Aufnahme in die Spiegel Bestseller Liste bekam er erstmals eine polizeiliche Vorladung wegen angeblicher, übler Nachrede.

Laut seines Anwalts sei dieser Vorwurf nicht justiziabel, wenn alles mit rechten Dingen zuginge.

Würde Schulte die Unwahrheit sagen, gäbe es sicherlich nicht so eine Medienschlacht und Hetzjagd gegen ihn.

Merkel wurde bei „Welt.de„, vom 27.08.17 gefragt:

„Haben Sie in der Flüchlingskrise Fehler gemacht?“

Merkel antwortete: „Alle wichtigen Entscheidungen des Jahres 2015 würde ich wieder so treffen.“

Konkret wurde Merkel noch gefragt:

„Würden Sie alles, wie im Jahre 2015, noch mal so machen?“

Merkel antwortete mit einem klaren „Ja“.

Martin Schulz kritisierte diese Aussage im „TV Duell“.

Im „Tagesspiegel“, vom 11. September 2015, gab es allerdings einen merkwürdigen Kontrast zu Martin Schulz Aussage beim „TV Duell“:

„Kein Mensch macht alles richtig. Aber Frau Merkel hat ganz klar meine Position bezogen, die ich teile.“

Über Christian Lindner (FDP) sagte Thorsten Schulte, dass er das gleiche „Spiel“ mache. Momentan versuche Christian Lindner die AfD, in der Flüchtlingspolitik, „rechts zu überholen“. Damals ließ sich Lindner mit „Refugees welcome“ Schildern ablichten.

Das machen Wendehälse und Opportunisten so.

Dieses Verhalten stehe nicht für Glaubwürdigkeit. Dies stehe nicht für eine ordentliche Politik, so Thorsten Schulte.

BILD veröffentlichte einen Artikel mit folgendem Titel:

„390.000 Syrer dürfen ihre Familie nachholen“

Dies entspräche ca. 7 Menschen pro Kopf.

Schon jetzt laufen enorme Familiennachzüge völlig unbehelligt von der Öffentlichkeit, weil diese Zahlen nicht in der öffentlichen Statistik auftauchen. Es werde nur ein Migrant / ein Fall gezählt.

Weiter zitiert Thorsten Schulte die Aussagen des „TV Duells“ mit Angela Merkel und Martin Schulz:

„Millionen sind unterwegs aus Asien, vor allem aus Afrika. Millionen wollen nach Europa, sehr viele davon nach Deutschland. Ist das eigentlich etwas, was Sie als Bedrohung für die Deutschen empfinden?“, fragte eine Moderatorin Angela Merkel.

Merkel antwortete: „Nein, ich finde es nicht als Bedrohung, aber ich empfinde es als eine sehr große Aufgabe.“

Thorsten Schulte erklärt, dass in Europa und Russland 140 Mio. Menschen leben, die jünger als 18 Jahre alt sind. In Afrika seien es viermal so viele.

„Ein Staat ohne Grenzen, gerät schnell an seine Grenzen“, sagte Schulte.

Er betonte erneut, dass er weder rassistisch, noch antisemitisch sei, aber „offene Grenzen sind eine Gefahr für Wohlfahrtsstaaten und für tolerante Gesellschaften.“

All dies benennt er in seinem Buch, was für Frau Merkel ein „Minenfeld“ sei.

Im „TV Duell“ wurde Merkel gefragt:

„Sie haben, wie Martin Schulz, gesagt, der Islam gehört zu Deutschland. Nun sagen 2/3 der Deutschen, dass sie überhaupt nicht dieser Meinung sind. Wie wollen Sie die Mehrheit der Deutschen überzeugen, dass es auch eine kulturelle und religiöse Integration gibt?

Merkel antworte: „Ich verstehe die Menschen, die da skeptisch sind, weil im Namen des Islam im Augenblick dramatische, terroristische Anschläge verübt werden, und wie man sich da auf eine Religion berufen kann, verstehen viele Menschen überhaupt nicht, und deshalb habe ich auch deutlich gemacht, dass die Geistigkeit des Islam hier sehr viel stärker sein muss, dass das mit dem Islam nichts zu tun hat.“

Daran hat Thorsten Schulte berechtigte Zweifel, denn die BILD veröffentlichte am 21.08.17, folgenden Artikel mit der Überschrift:

„Das hat der Islam mit Terror zu tun“

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Ein Vertreter des Vorsitzenden der größten muslimischen Organisation, mit 40 Mio. Mitgliedern aus Indonesien sagte dazu folgendes:

„Es ist ein Alarm – Ruf aus berufenem Mund:

Es gibt einen ganz klaren Zusammenhang zwischen Fundamentalismus, Terror und den Grundannahmen der islamischen Orthodoxie.“

Westliche Politiker sollen aufhören zu behaupten, Extremismus und Terrorismus hätten nichts mit dem Islam zu tun.

Dazu forderte Schulte Angela Merkel am Ende seines 20 minütigen Videos ebenfalls auf.

„Wir können nur gemeinsam etwas erreichen für unser Land.“

 

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