Medienaufsicht ermittelt gegen Taff-Moderator wegen Anti-AfD-Spruch

(Bild: Screenshot)
taff-Moderator Thore Schölermann gibt den Warner (Bild: Screenshot)

Die Medienaufsicht ermittelt nach Beschwerden gegen den Pro­Sie­ben-Mo­de­ra­tor Thore Schölermann. Dieser hatte sich mit dem Spruch: „Leute geht wäh­len. Nur nicht die AfD …“ vom taff-Publikum letzten Dienstag verabschiedet. Thormann ist jedoch nach einer halbherzigen Entschuldigung der Ansicht, zu seinem „Spruch“ stehen zu müssen und legt nochmals auf Twitter nach.

Der Moderator des Boulevard-Magazins taff des privaten Sender ProSieben, Thore Schölermann, verabschiedete sich letzten Dienstag von den Zuschauern mit den Worten: „Leute geht wäh­len. Nur nicht die AfD …“

Ein Zuschauer legte Beschwerde ein. Nun wird gegen den Moderator und ehemaligen „Verbotene Liebe „-Mime ermittelt. „Der Fall wird der­zeit von uns ge­prüft. Wir bit­ten um Ver­ständ­nis, dass wir wäh­rend eines lau­fen­den Ver­fah­rens zu einem kon­kre­ten Fall keine Be­wer­tung ab­ge­ge­ben kön­nen“, so eine Sprecherin der Behörde gegenüber der Bild-Zeitung.

„Leute geht wählen, aber nicht so Parteien wie die AfD!“

Schölermann entschuldigt sich am Freitag anfänglich auf seinem Twitteraccount mit den Worten: „Als Mo­de­ra­tor möch­te ich mich für die Äu­ße­rung ent­schul­di­gen. Denn da habe ich tat­säch­lich meine Neu­tra­li­tät vor der Ka­me­ra auf­ge­ge­ben. Das war falsch. Und ich be­to­ne: Das war nicht im Namen von Pro­Sie­ben oder ‚Taff‘. Das habe ich pri­vat als Thore da spon­tan ge­sagt“, so der „taff“-Moderator.

Aber, so der taffe Moderator weiter, „als Thore und privat“ sage er ganz, ganz laut: Er möchte Leute, die vorhaben die AfD zu wählen, davor warnen und diese auffordern sich das „ganz ganz doll“ zu überlegen.  Rundum – er bleibe dabei, dass die AfD rechtes Gedankengut vertrete und allein an den Reaktionen auf seinen Aufruf sei zu ersehen, mit welchen Leuten man sich da gemein mache. Durch diese würde die Zukunft unseres wirklich tollen Landes gefährdet.

Thore sorgt sich des Weiteren um die Außendarstellung Deutschlands, denn durch „diese Leute“ würde unser Land in der Welt als „ekelhaft“ darstellt werden und in finstere Zeiten zurückfallen. Und das sage er als Thore, ganz ganz privat und ganz ganz laut und immer wieder. Dafür nehme er jeden Shitstorm von AfD-Anhängern in Kauf und schließt seine, mehrheitlich von der weiblichen Fangemeinde beklatschte Ansprache, mit den Worten: „Leute geht wählen, aber nicht so Parteien wie die AfD! (BS)

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