IS bekennt sich zu Anschlag in London

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Großbritannien - Land der Islamisten (Foto: Collage)

London – Der Islamische Staat (IS) hat sich inzwischen zu dem gestrigen Terroranschlag in der Londoner U-Bahn bekannt. Am Freitagvormittag war dort ein selbstgebauter Sprengkörper explodiert. Dabei wurden 29 Fahrgäste verletzt und in Krankenhäusern behandelt, viele davon wegen Verbrennungen. Acht Verletzte konten aber nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Der betroffene U-Bahnhof Parsons Green bleibt aus Ermittlungsgründen vorläufig gesperrt. Für ganz Großbritannien wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Ein neuerlicher Terroranschlag stehe unmittelbar bevor, so die britische Premierministerin Theresa May.

Daß keine Todesopfer zu beklagen sind, führt ein Sprengstoffexperte darauf zurück, daß die Bombe nicht wie geplant explodiert sei. Der Fahndungsdruck auf die Täter könne aber dazu führen, daß diese sich nun mit einem weiteren Anschlag beeilten. „Ein gescheiterter Anschlag, der die Aufmerksamkeit der Behörden auf ein existierendes Netzwerk lenkt, kann weitere geplante Anschläge beschleunigen oder die Terroristen zu weniger durchdachten, improvisierten Attacken veranlassen“, so der namentlich nicht genannte Experte. Er führte den Anschlag auf den Ramblas von Barcelona als Beispiel an. (ME)

 

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