Hantavirus-Infektion verbreitet sich rasant

(Bild: jouwatch)
Infektionserkrankungen auf dem Vormarsch (Bild: jouwatch)

In Bayern sind vermehrt Menschen vom Hantavirus infiziert worden. Bis Anfang September registrierte das Bayrische Landesamt für Gesundheit bereits 304 Erkrankungen in Erlangen. Ebenfalls meldet Baden-Württemberg einen explosionsartigen Anstieg dieser Erkrankung.

Mehr als jede fünfte in Deutschland registrierte Infektion stamme aus Bayern, teilte die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Freitag mit und berief sich hierbei  auf Zahlen des Robert Koch-Instituts in Berlin. Die Zahl der Infektionen mit dem Hantavirus hat sich in Baden-Württemberg ebenfalls enorm erhöht. Seit Jahresbeginn wurden dort bislang 689 Fälle der Infektion gezählt.

Starke Mäusepopulation soll für den Anstieg verantwortlich sein

Die Krankenkasse begründete die Entwicklung mit der starken Mäusepopulation in diesem Jahr. 2016 wurden im Freistaat im gesamten Jahr laut LGL nur 28 Fälle gemeldet, 2015 waren es 134 Erkrankungen. Hantaviren werden durch Kot, Urin und andere Ausscheidungen infizierter Nagetiere, insbesondere der Rötelmaus, übertragen. Die Symptome einer Erkrankung ähneln einer Grippe mit Fieber sowie Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen. Riskant ist die Krankheit, da das Virus die Nieren angreifen und zu deren Versagen führen kann.

In Deutschland traten in der Vergangenheit Hantavirus-Erkrankungen relativ selten auf. Im Jahr 2015 wurden 823 Fälle gemeldet. Für das Jahr 2017 zeichnet sich allerdings ein Anstieg ab: Allein in der ersten Jahreshälfte gab es bereits 464 Fälle. Im Südwesten Deutschlands scheinen dabei besonders häufig Infektionen aufzutreten.

Seit Merkels Grenzöffnung mehr als 50 Infektionskrankheiten

Mehr als 50 verschiedene Infektionskrankheiten sind nach Merkels offene-Türen-Politik bislang bei Immigranten festgestellt worden. Von der eher harmlosen Bindehautentzündung bis zu Typhus findet sich so gut wie alles, was Parasiten, Bakterien und Co. zu bieten haben.

Dazu gehören bakterielle Lebensmittelvergiftung, Windpocken, Cholera, Kryptosporidiose (parasitäre Durchfallerkrankung), Denguefieber, Echinokokkose (Bandwurm), EHEC (blutige Durchfallerkrankung), Giardiasis, Haemophilus influenzae, , Hepatitis, Hämorrhagisches Fieber, HIV/AIDS, Lepra, Läuserückfallfieber, Malaria, Masern, Meningokokken, Meningoenzephalitis, Mumps, Paratyphus, Röteln, Shigella, Syphilis, Toxoplasmose, Trichinellose, Tuberkulose, Tularämie, Typhus und Keuchhusten und eben auch der nun sprunghaft angestiegene Hantavirus. (BS)

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