Muttis Segen

(Bild: JouWatch)
Denkt sie gerade an die AfD? (Bild: JouWatch)

Ein zweifelhafter Segen, wie im Staats-TV vor jeder Wahl trotz bestem Wissen und Gewissen gelogen wird und es dann als Klartext dem für völlig blöd gehaltenen Zuschauer verkauft wird. Die Kanzlerin stellte sich diesmal einem breiten Themenkomplex, angefangen von Fokushima-bedingtem Atomausstieg, Kohle-, Wohlstands- und Dieselausstieg. Ausstieg aus der Bildungs-, Flüchtlings-, Altersarmuts-, Mietexplosionsproblematik. Nur nicht dem Merkel-Ausstieg. Garniert wurde der Abend von Türken, die sich über Rassismus beklagten. Nur leider nicht im eigenen Land.

Von Schlaglicht

Es folgten Weisheiten der Binse:  Nicht alle Migranten seien Verbrecher. Ja, ein Syrer erklärte Mutti vor der Kamera sogar, dass er sie liebe. Wann und wo wollte er nicht klären. Schließlich ließe sich so möglicherweise ja eine gewisse Prostitution nachweisen. Geld für Leistungen…

Antworten gab es viele, Versprechen noch mehr. Straftäter müssten das Land verlassen. Wohin geht Merkel denn dann? Das hat sie nicht verraten. Nach Afghanistan nicht, soviel ist sicher. Denn da ist es unsicher. Vor allem für Frauen.

Deswegen – welch Logik – dürften von dort immer mehr brutale Männer zu uns kommen. Jeder Zweite von denen darf bleiben, jeder andere Zweite bleibt trotzdem. Acht wurden per Flieger zurückgeschickt in der letzten Woche. 28 000 bleiben. O-Ton Merkel: „Wir können ja nicht jedem das Zeichen geben: Du musst nur nach Deutschland kommen, da wirst du schon angenommen. Wir müssen das schon abwägen.“ Mutti wägt also wolkig ab. Und wenn Mutti abwägt, wird`s abwegig.

Es gibt zu wenig günstige Wohnungen, wobei das Wort günstig neuerdings für bezahlbar steht und eine Mietpreisbremse nicht auf Tauglichkeit untersucht wurde. Pech. Man müsse einfach mehr bauen, ihr Spacken! Außerdem sind  Riesterrentner ja reich, Alexander Gauland ein Nazi, der die Wehrmacht verherrliche, Alice Weidel eine Lesbe, die Schwarze mit 25 Euro die Stunde viel zu gut bezahle. Und überhaupt sei Mutti für Deutschland alternativlos.

Geriestert haben nur die, die Riester nicht in die Altersarmut abschieben wollen. Wenigstens einer, der später nicht arm wird. Na bitte. Eine positive Bilanz.

Der wirkliche Segen traf an diesem Abend aber einen großen Teil Ost- und Norddeutschlands. Dort hatte nach dem ersten Herbststurm die weitgehend kundenfeindliche Firma Kabeldeutschland einen Kabelausfall, so dass vielerorts neben Berlin die Bildschirme einfach schwarz blieben. Das ersparte vielen Zuschauern den Herzinfarkt.

Wandere aus, solange es noch geht!
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